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Kreisliga West: SV Rot-Weiß Kyritz – KSV Prignitz, 7:0 (4:0), Kyritz
Die Kyritzer erteilten KSV Prignitz eine Lehrstunde und gewannen mit 7:0. Der SV Rot-Weiß Kyritz hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte SV Rot-Weiß alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Im Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Ronny Krapat drei Punkte aus Breese entführt mit einem 7:1-Sieg.
Nils Erlemann verwandelte vor 63 Zuschauern einen Elfmeter nach acht Minuten eiskalt zur 1:0-Führung für die Heimmannschaft. Bereits in der zwölften Minute erhöhte Nour Eddin Kurdieh den Vorsprung der Kyritzer. Per Elfmeter erhöhte Erlemann in der 34. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf zwei Treffer – 3:0 für den SV Rot-Weiß Kyritz. Mit dem 4:0 durch Kurdieh schien die Partie bereits in der 36. Minute mit den Kyritzer einen sicheren Sieger zu haben. Das überzeugende Auftreten des SV Rot-Weiß Kyritz fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Mit einem Wechsel – Hendrik Steffen Palm kam für Abdalaziz Ali – startete KSV Prignitz in Durchgang zwei. Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten Günther Grützmacher (48.), Florian Lambert (51.) und Baraa Mouazen (70.), die weitere Treffer für die Kyritzer folgen ließen. Mit einem Doppelwechsel holte Ronny Krapat Kilian Röhrig und Kurdieh vom Feld und brachte Rahimullah Stanikzai und Eric Hallmann ins Spiel (72.). Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Andreas Lange fuhr der SV Rot-Weiß Kyritz einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Der Sieg über KSV Prignitz, bei dem man ohne Gegentreffer blieb, lässt die Kyritzer von Höherem träumen. Erfolgsgarant des SV Rot-Weiß Kyritz ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 40 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Die Saison der Kyritzer verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von sechs Siegen, zwei Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt. Der SV Rot-Weiß Kyritz erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien neun Zähler.
Wann bekommt das Team von Sebastian Sturm die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen die Kyritzer gerät KSV Prignitz immer weiter in die Bredouille. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von KSV Prignitz ist deutlich zu hoch. 39 Gegentreffer – kein Team der Kreisliga West fing sich bislang mehr Tore ein. Die Gäste mussten sich nun schon achtmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da KSV Prignitz insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte KSV Prignitz die dritte Pleite am Stück.
Die Verteidigung bleibt die Achillesferse von KSV Prignitz. Nach der Niederlage gegen den SV Rot-Weiß Kyritz ist KSV Prignitz aktuell das defensivschwächste Team der Kreisliga West.
Für die Kyritzer steht als Nächstes ein Gastspiel auf dem Programm. Es geht gegen die SV Rot-Weiß Gülitz (Sonntag, 14:00 Uhr). Das nächste Mal ist KSV Prignitz am 12.04.2026 gefordert, wenn der SC Hertha Karstädt zu Gast ist.