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Frauen Bezirksliga St.2: Berliner TSC – Köpenicker FC, 2:7 (2:3), Berlin
Köpenicker FC brannte am Sonntag in Berlin ein Fußball-Feuerwerk ab und siegte 7:2. Auf dem Papier ging Köpenicker FC als Favorit ins Spiel gegen Berliner TSC – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Mathilda Gebhardt von Köpenicker FC, die in der zwölften Minute vom Platz musste und von Alisha Moisel ersetzt wurde. In der 13. Minute traf Berliner TSC zum ersten Mal ins Schwarze. Charlina Heinrichs traf zum 1:1 zugunsten von Köpenicker FC (22.). Madeleine Spindler verwandelte in der 33. Minute einen Elfmeter und brachte den Gästen die 2:1-Führung. Jetzt erst recht, dachte sich Berliner TSC, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (38.). Der Treffer zum 3:2 sicherte Köpenicker FC nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Heinrichs in diesem Spiel (39.). Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte der Unparteiische Mohammad Faisal Eshan die Akteurinnen in die Pause. In Durchgang zwei lief Flora Mitscherling anstelle von Moisel für Köpenicker FC auf. Mit drei Treffern von Enna Mathilde Fellmann (56./70.) und Heinrichs (57.) enteilte Köpenicker FC Berliner TSC. Lia Fellmann überwand die gegnerische Schlussfrau zum 7:2 für Köpenicker FC (83.). Köpenicker FC überrannte Berliner TSC förmlich mit sieben Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
Die Abstiegssorgen von Berliner TSC sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Auf eine sattelfeste Defensive kann Berliner TSC bislang noch nicht bauen. Die bereits 47 kassierten Treffer zeigen deutlich, wo Coach Janett Ziemann den Hebel ansetzen muss. Berliner TSC kassiert weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf neun summiert. Ansonsten stehen noch vier Siege und zwei Unentschieden in der Bilanz.
Köpenicker FC machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem vierten Platz. Die Offensive von Köpenicker FC in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch Berliner TSC war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 46-mal schlugen die Angreiferinnen von Köpenicker FC in dieser Spielzeit zu. Die Saisonbilanz von Köpenicker FC sieht damit weiter sehr positiv aus. Bei neun Siegen und drei Unentschieden büßte Köpenicker FC lediglich drei Niederlagen ein.
Nächsten Mittwoch (19:30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen von Berliner TSC mit SC Falco Subbuteo. Am Sonntag muss Köpenicker FC vor heimischer Kulisse gegen die Zweitvertretung von Lichtenberg 47 ran.