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Mittelsachsenliga: SV Germania Mittweida – LSV Großhartmannsdorf, 3:1 (2:1), Mittweida
In der Auswärtspartie gegen die Germania ging der LSV Großhartmannsdorf erfolglos mit 1:3 vom Platz. Der SV Germania Mittweida hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Der knappe 1:0-Erfolg im Hinspiel hatte seinerzeit den Mittweidaer Glücksgefühle beschert.
Janek Elias Schmidt avancierte vor 88 Zuschauern zum Unglücksraben, als er gegen den LSV Großhartmannsdorf mit einem Eigentor in Erscheinung trat (22.). Nach nur 30 Minuten verließ Luca David Pierschel von den Gästen das Feld, Matthias Krebs kam in die Partie. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit (43.) traf Nils König zum Ausgleich für die Germania. Zum Seitenwechsel ersetzte Maximilian Eberlein von Gastgeber seinen Teamkameraden Jaeden Pittroff. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schoss König den Führungstreffer für das Team von Coach Johannes Göbler. Zur Pause wusste der SV Germania Mittweida eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Alexander Beier für einen Treffer sorgte (93.). Mit Ablauf der Spielzeit schlug die Germania den LSV Großhartmannsdorf 3:1.
Der SV Germania Mittweida stabilisiert nach dem Erfolg über den LSV Großhartmannsdorf die eigene Position im Klassement. Mit nur zehn Gegentoren stellt die Germania die sicherste Abwehr der Liga. Die Saison des SV Germania Mittweida verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von zehn Siegen, vier Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt. Seit fünf Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, die Germania zu besiegen.
Wann findet die Mannschaft von Coach Kai Werner die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen den SV Germania Mittweida setzte es eine neuerliche Pleite, womit der LSV Großhartmannsdorf im Klassement weiter abrutschte. In der Defensive drückt der Schuh bei LSV Großhartmannsdorf, was in den 42 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Mit nun schon zehn Niederlagen, aber nur einem Sieg und vier Unentschieden sind die Aussichten des LSV Großhartmannsdorf alles andere als positiv. In den letzten fünf Partien ließ der LSV Großhartmannsdorf zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich zwei.
Vor heimischem Publikum trifft die Germania am nächsten Sonntag auf den TSV 1893 Langhennersdorf, während der LSV Großhartmannsdorf am selben Tag den SV Fortuna Langenau in Empfang nimmt.