Melden von Rechtsverstößen
Bezirksliga Staffel 08: VfL Kemminghausen – TuS Germania Lohauserholz-Daberg, 2:10 (2:4), Dortmund
Einen furiosen Auswärtssieg feierte die Germania. Am Ende hatte man den VfL Kemminghausen mit 10:2 abgeschossen. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der TuS Germania Lohauserholz-Daberg hat alle Erwartungen erfüllt. Der TuS hatte im Hinspiel mit 3:1 das bessere Ende für sich gehabt.
Kurz nach Spielbeginn schockte Joel Pawelczak den VfL Kemminghausen und traf für die Germania im Doppelpack (4./8.). Der VfL Kemminghausen meldete sich mit dem Anschluss zurück. Es war die zwölfte Spielminute, als Darius Marsavela vor 50 Zuschauern zur Stelle war. Pawelczak (25.) und Younes Daoudi (34.) trafen innerhalb weniger Minuten zur Vorentscheidung des TuS Germania Lohauserholz-Daberg. Nach nur 30 Minuten verließ Mohaimen Ayad Mohsin Al-Mayyahi von VfL Kemminghausen das Feld, Dogukan Eken kam in die Partie. Die Elf von Marcel Mark verkürzte den Rückstand in der 37. Minute durch einen Elfmeter von Rastal Ali Khalaf auf 2:4. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Die Germania konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Mannschaft von Trainer Marko Meller; Daniel Riemer. Olaf Maciej Potrzasaj ersetzte Daoudi, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Für ruhige Verhältnisse sorgte Potrzasaj, als er das 5:2 für die Gäste besorgte (53.). In der 57. Minute legte Dimitrios Koutinas zum 6:2 zugunsten des TuS Germania Lohauserholz-Daberg nach. In der 64. Minute änderte Marko Meller; Daniel Riemer das Personal und brachte Gennaro Palladino und Viktor Derek Urbanek mit einem Doppelwechsel für Jassim Bouzayani und Pawelczak auf den Platz. Urbanek gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für die Germania (83.). Das einseitige Toreschießen endete schließlich mit dem Schlusspfiff des Referees Dirk Sodenkamp. Der TuS Germania Lohauserholz-Daberg ließ dabei keine Gelegenheit aus, den VfL Kemminghausen vorzuführen, und nahm einen zweistelligen Sieg mit nach Hause.
Der VfL Kemminghausen bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Gastgebers im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 134 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Bezirksliga Staffel 08. Mit nun schon 19 Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten des VfL Kemminghausen alles andere als positiv. Der VfL Kemminghausen wartet schon seit sieben Spielen auf einen Sieg.
Die Germania machte in der Tabelle Boden gut und steht nun auf Platz sieben. Der TuS Germania Lohauserholz-Daberg verbuchte insgesamt zehn Siege, ein Remis und zehn Niederlagen.
Die Defensivleistung des VfL Kemminghausen lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen die Germania offenbarte der VfL Kemminghausen eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Der VfL Kemminghausen tritt am kommenden Sonntag bei Kamener SC an, der TuS Germania Lohauserholz-Daberg empfängt am selben Tag VfB Waltrop.