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Bezirksliga Gruppe 1: VdS 1920 Nievenheim – DSC 99 Düsseldorf, 6:3 (4:2), Dormagen
Auf dem Papier der Favorit, auf dem Platz der Unterlegene: der DSC 99 Düsseldorf patzte bei VdS 1920 Nievenheim überraschend deutlich mit 3:6. Die Experten wiesen dem DSC 99 Düsseldorf vor dem Match gegen die Nievenheimer die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren. Im Hinspiel hatte der DSC 99 Düsseldorf den VdS 1920 Nievenheim mit einem beeindruckenden 5:1 vom Feld gefegt.
Dennis Dowidat brachte den DSC 99 Düsseldorf in der 29. Minute nach vorn. Mit einem schnellen Hattrick (32./35./37.) zum 3:1 schockte Kevin-Marvin Scholz die Mannschaft von Coach Christian Scholz und drehte das Spiel. Dominik Schillings ließ den Anhang der Nievenheimer unter den 120 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Der DSC 99 Düsseldorf verkürzte den Rückstand in der 44. Minute durch einen Elfmeter von Ayoub Alaiz auf 2:4. Mit der Führung für den VdS 1920 Nievenheim ging es in die Kabine. In Durchgang zwei lief Finn Lange anstelle von Kaan Barak für den DSC 99 Düsseldorf auf. In der Pause stellte Thomas Boldt um und schickte in einem Doppelwechsel Daniel Duenbier und Luca Fin Hesshaus für Florian Breuer und Henri Leiding auf den Rasen. Für den nächsten Erfolgsmoment der Nievenheimer sorgte Scholz (63.), ehe Roberto Leon Grillo das 6:2 markierte (75.). Kurz vor Ultimo war noch Florian Gnida zur Stelle und zeichnete für das dritte Tor des DSC 99 Düsseldorf verantwortlich (89.). Schlussendlich verbuchte der VdS 1920 Nievenheim gegen den Gast einen überzeugenden Heimerfolg.
Die Nievenheimer müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Der VdS macht nach dem Erfolg in der Tabelle Boden gut und rangiert nun auf Position 15. Die Stärke der Heimmannschaft liegt in der Offensive – mit insgesamt 58 erzielten Treffern. Der VdS 1920 Nievenheim bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, zwei Unentschieden und 16 Pleiten. Die Nievenheimer beendeten die Serie von vier Spielen ohne Sieg.
Trotz der Schlappe behält der DSC 99 Düsseldorf den neunten Tabellenplatz bei. Neun Siege, fünf Remis und zehn Niederlagen hat der DSC 99 Düsseldorf derzeit auf dem Konto. Mit dem Gewinnen tut sich der DSC 99 Düsseldorf weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Am Mittwoch ist der VdS 1920 Nievenheim in der Fremde bei CfR Links Düsseldorf gefordert. Am Sonntag empfängt der DSC 99 Düsseldorf den 1. FC Grevenbroich-Süd.