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Bezirksliga Weser-Ems 2: Wilhelmshavener SC Frisia – SV Turabdin Delmenhorst, 6:2 (3:2), Wilhelmshaven
Der SV konnte dem Wilhelmshavener SC Frisia nicht viel entgegensetzen und verlor das Spiel mit 2:6. Auf dem Papier ging der WSC als Favorit ins Spiel gegen den SV Turabdin Delmenhorst – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Der knappe 3:2-Erfolg im Hinspiel hatte seinerzeit dem SV Glücksgefühle beschert.
Für das erste Tor des Wilhelmshavener SC Frisia war Patrick Degen verantwortlich, der in der 14. Minute das 1:0 besorgte. Geschockt zeigte sich der SV Turabdin Delmenhorst nicht. Nur wenig später war Can-Dennis Blümel mit dem Ausgleich zur Stelle (17.). Nach nur 23 Minuten verließ Mergim Bajqinovci von Delmenhorst das Feld, Manuel Celik kam in die Partie. Das 2:1 des WSC stellte Elias Geisler sicher (32.). Tarek El-Ali beförderte das Leder zum 3:1 von Wilhelmshaven über die Linie (35.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Patrick Schulz der Anschlusstreffer für den SV (46.). Ein Tor auf Seiten des Wilhelmshavener SC Frisia machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. Christopher Demir von SV Turabdin Delmenhorst nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Basel Yussef blieb in der Kabine, für ihn kam Alioune Badara Youm. Der WSC stellte in der 61. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Melvin Lamberty, Tom Schubert und Pascal Buchheim für Dennis Müller, Gianluka Zura und Thorben Vollers auf den Platz. Das Team von Joan Kröher baute die Führung im weiteren Verlauf aus. Schubert (64.), Lamberty (89.) und Malik Saliji (90.) trafen ins Schwarze und sorgten damit für klare Verhältnisse. Wenig später kamen Hajar Isso und Ninos Yousef per Doppelwechsel für Justin Hager und Lukas Mutlu auf Seiten des SV ins Match (69.). Am Ende kam der Wilhelmshavener SC Frisia gegen die Gäste zu einem verdienten Sieg.
Mit dem Erfolg in der Tasche rutschte der WSC im Klassement nach vorne und belegt jetzt den vierten Tabellenplatz. Der Gastgeber knüpft mit dem Sieg an die guten Auftritte in der bisherigen Saison an. Insgesamt sammelte der Wilhelmshavener SC Frisia zwölf Siege, fünf Unentschieden und kassierte nur drei Niederlagen.
Trotz der Schlappe behält der SV Turabdin Delmenhorst den achten Tabellenplatz bei. Acht Siege, zwei Remis und neun Niederlagen hat der SV derzeit auf dem Konto.
Mit insgesamt 41 Zählern befindet sich der WSC voll in der Spur. Die Formkurve des SV Turabdin Delmenhorst dagegen zeigt nach unten.
Als Nächstes steht für den Wilhelmshavener SC Frisia eine Auswärtsaufgabe an. Am Freitag (19:15 Uhr) geht es gegen den TV Jahn Delmenhorst. Der SV tritt zwei Tage später daheim gegen den FC Hude an.