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Landesliga 3: Spvgg Freudenstadt – TuS Ergenzingen, 6:5 (4:1), Freudenstadt
Die Spvgg Freudenstadt holte die Big Points im Kellerduell gegen den TuS Ergenzingen durch einen 6:5-Sieg. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. Der TuS Ergenzingen hatte mit 8:1 gesiegt.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Patrick Ostojic mit seinem Treffer vor 150 Zuschauern für die Führung der Spvgg Freudenstadt (3.). Das 2:0 der Gastgeber bejubelte Lucas Kroboth (23.). Den Vorsprung des Tabellenletzten ließ Mert Karaaslan in der 25. Minute anwachsen. Nico Gulde verkürzte für den TuS Ergenzingen später in der 36. Minute auf 1:3. Dogukan Süzgec vollendete zum fünften Tagestreffer in der 39. Spielminute. Der dominante Vortrag der Spvgg Freudenstadt im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. In der Halbzeitpause änderte Florian Schwend das Personal und brachte Robin Hünig und Samuel Dantzler mit einem Doppelwechsel für Markus Vogel und Julian Ciossek auf den Platz. Die Vorentscheidung führten Karaaslan (52.) und Julian Köhler (55.) mit zwei Toren innerhalb weniger Minuten herbei. Dave Nzally witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:6 für den TuS Ergenzingen ein (58.). Linus Hellstern beförderte das Leder zum 3:6 der Gäste über die Linie (60.). Mit Köhler und Kroboth nahm Elvedin Djekic; Sergej Steblau in der 65. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ümit-Kaan Celikkol und Pascal Göcks. Nachdem zunächst überhaupt nichts zusammengelaufen und der TuS Ergenzingen deutlich ins Hintertreffen geraten war, bäumte sich der TuS Ergenzingen noch einmal auf und betrieb immerhin noch Ergebniskosmetik.
Die Spvgg Freudenstadt muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Trotz der drei Zähler machte die Spvgg Freudenstadt im Klassement keinen Boden gut. Mit 73 Toren fing sich die Spvgg Freudenstadt die meisten Gegentore in der Landesliga 3 ein.
Wann findet der TuS Ergenzingen die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen die Spvgg Freudenstadt setzte es eine neuerliche Pleite, womit der TuS Ergenzingen im Klassement weiter abrutschte. Der TuS Ergenzingen schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 55 Gegentore verdauen musste. Für den TuS Ergenzingen sprangen in den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte heraus.
Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher vier Siege ein.
Während die Spvgg Freudenstadt am nächsten Donnerstag (18:45 Uhr) bei SV Zimmern o.R. gastiert, steht für den TuS Ergenzingen zwei Tage später vor heimischer Kulisse der Schlagabtausch mit dem SC 04 Tuttlingen auf der Agenda.