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Bfv-Frauen Landesliga St. 3: Heidelberger SC – SpG Heidelberg Nord, 5:0 (3:0), Heidelberg
Heidelberger SC fertigte SpG Heidelberg Nord am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 5:0 ab. Auf dem Papier ging Heidelberger SC als Favorit ins Spiel gegen SpG Heidelberg Nord – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Heidelberger SC legte los wie die Feuerwehr und ließ durch einen Doppelschlag von Kira Lücke aufhorchen (9./11.). Sara Fischer musste nach nur 20 Minuten vom Platz, für sie spielte Wiebke Wey weiter. Fiona Weißenberger überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für Heidelberger SC (25.). Mit Lara Herning und Nora Zabel nahm Daniel Schmitt in der 31. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Rosalie Arabela Bohn de Lorenzo und Ren Ishizeki. SpG Heidelberg Nord rettete sich mit einem deutlichen Rückstand in die Halbzeitpause. Charlotte Lena Plohmann legte in der 51. Minute zum 4:0 für Heidelberger SC nach. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Pirmin Brosig, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Sarah Cheikh-Ahmad und Katharina Zimmermann kamen für Greta Schröer und Darleen Strauch ins Spiel (57.). Weißenberger schraubte das Ergebnis in der 78. Minute mit dem 5:0 für Heidelberger SC in die Höhe. Schlussendlich setzte sich das Heimteam mit fünf Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Heidelberger SC muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Heidelberger SC sprang mit diesem Erfolg auf den fünften Platz. Fünf Siege, drei Remis und fünf Niederlagen hat Heidelberger SC derzeit auf dem Konto.
Mit 50 Gegentreffern hat SpG Heidelberg Nord schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur elf Tore. Das heißt, die Gäste mussten durchschnittlich 3,85 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelten dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die Abstiegssorgen von SpG Heidelberg Nord sind nach der klaren Niederlage größer geworden. SpG Heidelberg Nord musste sich nun schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da SpG Heidelberg Nord insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
In den letzten fünf Begegnungen holte Heidelberger SC insgesamt nur vier Zähler.
Beide Mannschaften sind wieder in drei Wochen gefordert. Am 18.04.2026 empfängt Heidelberger SC SpG Büchig / Neibsheim, während SpG Heidelberg Nord einen Tag später bei SpG Dielheim / Wiesloch antritt.