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Sachsenklasse Ost A-Junioren: SpG Possendorf/Bannewitz – Radeberger SV, 5:3 (3:2), Bannewitz
Auf Radeberger SV erhöht sich der Druck, nach der 3:5-Niederlage im Kellerduell gegen SpG Possendorf/Bannewitz. Die Experten wiesen Radeberger SV vor dem Match gegen SpG Possendorf/Bannewitz die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren.
Radeberger SV erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 33 Zuschauern durch Jannik Haufe bereits nach neun Minuten in Führung. Geschockt zeigte sich SpG Possendorf/Bannewitz nicht. Nur wenig später war Niklas Winkler mit dem Ausgleich zur Stelle (11.). Yannick Eisold brachte Radeberger SV nach 15 Minuten die 2:1-Führung. Louis Schmidt musste nach nur 20 Minuten vom Platz, für ihn spielte Linus Teichert weiter. Winkler schockte Radeberger SV und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für SpG Possendorf/Bannewitz (23./30.). Nach nur 27 Minuten verließ Max Seidler von Radeberger SV das Feld, Mohamed Zine Al-Abidine Ben Khaled kam in die Partie. Die Pausenführung von SpG Possendorf/Bannewitz fiel knapp aus. In der Pause stellte Radeberger SV personell um: Per Doppelwechsel kamen Moritz Lehmann und Oliver Hirsch auf den Platz und ersetzten Eric Wenzl und Niklas Philipp. Anstelle von Felix Pittroff war nach Wiederbeginn Cedric Kühnel für SpG Possendorf/Bannewitz im Spiel. Winkler führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 4:2 war er schon das vierte Mal an diesem Tag erfolgreich (60.). Mit dem zweiten Treffer von Haufe rückte Radeberger SV wieder ein wenig an SpG Possendorf/Bannewitz heran (77.). Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Tom Hoffmann für einen Treffer sorgte (93.). Der Referee beendete schließlich das Spiel und somit kassierte Radeberger SV eine schmerzliche Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Die drei Punkte brachten für SpG Possendorf/Bannewitz keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel der Heimmannschaft ist deutlich zu hoch. 80 Gegentreffer – kein Team der Sachsenklasse Ost A-Junioren fing sich bislang mehr Tore ein. In dieser Saison sammelte das Schlusslicht bisher drei Siege und kassierte elf Niederlagen. Der Fünf-Spiele-Trend kommt bei der Mannschaft von Trainer Stefan Hain etwas bescheiden daher. Lediglich drei Punkte ergatterte SpG Possendorf/Bannewitz.
Trotz der überraschenden Pleite bleibt Radeberger SV in der Tabelle stabil. Die Defensive des Gasts muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 49-mal war dies der Fall. Sechs Siege, ein Remis und acht Niederlagen hat die Elf von Coach Erik Hirsch derzeit auf dem Konto. SpG Possendorf/Bannewitz hat die Krise von Radeberger SV verschärft. Radeberger SV musste bereits den dritten Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
Das nächste Mal gefordert ist SpG Possendorf/Bannewitz am 19.04.2026 (11:00 Uhr): Während man zu BSC Freiberg reist, begrüßt Radeberger SV auf heimischer Anlage gleichzeitig SC Borea Dresden 2.