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Frauen Berlin-Liga: Berolina Mitte – SV Askania Coepenick, 3:1 (2:1), Berlin
Bei Berolina Mitte holte sich SV Askania Coepenick eine 1:3-Schlappe ab. Als Favorit rein – als Sieger raus. Berolina Mitte hat alle Erwartungen erfüllt. Der Gastgeber war im Hinspiel gegen SV Askania Coepenick in allen Belangen überlegen gewesen und hatte einen 7:0-Sieg eingefahren.
Für das erste Tor sorgte Finja Bruns. In der zehnten Minute traf die Spielerin von Berolina Mitte ins Schwarze. Eva Borndörfer schoss die Kugel zum 2:0 für die Mannschaft von Frank Krug über die Linie (21.). Jennifer Hösselbarth nutzte die Chance für SV Askania Coepenick und beförderte in der 37. Minute das Leder zum 1:2 ins Netz. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte die Unparteiische die Akteurinnen in die Pause. Zum Seitenwechsel ersetzte Emilia Isy Eberle von Berolina Mitte ihre Teamkameradin Amelie Schlüter. Der Treffer von Mathilde Elise Julia Tiramani in der 59. Minute schürte bei Fans und Spielerinnen die Hoffnung auf den Aufstieg. Am Ende behielt Berolina Mitte gegen SV Askania Coepenick die Oberhand.
Mit drei Punkten im Gepäck schob sich Berolina Mitte in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den dritten Tabellenplatz. In der Defensive von Berolina Mitte griffen die Räder ineinander, sodass Berolina Mitte im bisherigen Saisonverlauf erst elfmal einen Gegentreffer einsteckte. Berolina Mitte sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 14 summiert. In der Bilanz kommen noch zwei Unentschieden und zwei Niederlagen dazu.
Mit 64 Gegentreffern hat SV Askania Coepenick schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 17 Tore. Das heißt, der Gast musste durchschnittlich 3,56 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen Berolina Mitte – SV Askania Coepenick bleibt weiter unten drin. Nun musste sich SV Askania Coepenick schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Die Elf von Marco Cappa ist nach fünf sieglosen Begegnungen am Stück weiter auf der Erfolgssuche, während Berolina Mitte mit insgesamt 44 Punkten in angenehmeren Gefilden heimisch ist.
Nächster Prüfstein für Berolina Mitte ist auf heimischer Anlage Viktoria Berlin U20 (Sonntag, 16:30 Uhr). Der nächste Gegner von SV Askania Coepenick, welcher in zwei Wochen, am 12.04.2026, empfangen wird, ist FFC Berlin 2004.