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Kreisliga Frauen: FSV Lok Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht1901, 9:5 (4:3), Eberswalde
FSV Lok Eberswalde kam gegen Oranienburger FC Eintracht1901 zu einem klaren 9:5-Erfolg. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur FSV Lok Eberswalde heißen konnte. Der Verlauf der 80 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. FSV Lok Eberswalde hatte Oranienburger FC Eintracht1901 im Hinspiel klar dominiert und am Ende deutlich mit 4:0 gesiegt.
Für das erste Tor sorgte Anika Schneidenbach. In der fünften Minute traf die Spielerin von FSV Lok Eberswalde ins Schwarze. Das 1:1 von Oranienburger FC Eintracht1901 stellte Clara Hoffmann sicher (16.). Francis Wrobel versenkte die Kugel zum 2:1 (18.). Schneidenbach schnürte mit ihrem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte ihre Mannschaft auf die Siegerstraße (25.). Mit einem Elfmeter kam Oranienburger FC Eintracht1901 noch einmal ran (33.). Die Elf von Coach Anke Sange glich nur wenig später aus (35.), sodass es fortan 3:3 stand. Ehe der Unparteiische Collin Vauck die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Emma Sprenger zum 4:3 zugunsten von FSV Lok Eberswalde (39.). Mit einem Tor Vorsprung für die Gastgeber ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. Mit Nina Schrader und Schneidenbach nahm Christian Krotz in der 52. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Angelique Thierbach und Lena-Michelle Muggelberg. Es folgte der Anschlusstreffer für Oranienburger FC Eintracht1901 – bereits der zweite für Hoffmann. Nun stand es nur noch 4:5 (55.). In der 55. Minute brachte Victoria Krüger den Ball im Netz des Gasts unter. FSV Lok Eberswalde drehte auf, Victoria Krüger (61.), Muggelberg (63.), Sprenger (65.) und Wrobel (65.) markierten innerhalb weniger Minuten die Tore zum 9:4 und ließen Oranienburger FC Eintracht1901 dabei ziemlich alt aussehen. Julia Marczinek beförderte das Leder zum 5:9 von Oranienburger FC Eintracht1901 in die Maschen (70.). Schließlich strich FSV Lok Eberswalde die Optimalausbeute gegen Oranienburger FC Eintracht1901 ein.
Bei FSV Lok Eberswalde präsentierte sich die Abwehr angesichts 35 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (57). Trotz der drei Zähler machte FSV Lok Eberswalde im Klassement keinen Boden gut. FSV Lok Eberswalde verbuchte insgesamt sechs Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen. Mit vier Siegen und einem Unentschieden zeigte sich FSV Lok Eberswalde in den letzten fünf Spielen von der starken Seite.
Oranienburger FC Eintracht1901 muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen FSV Lok Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht1901 bleibt weiter unten drin. Die Defensive von Oranienburger FC Eintracht1901 muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 43-mal war dies der Fall. Mit nun schon sieben Niederlagen, aber nur vier Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten von Oranienburger FC Eintracht1901 alles andere als positiv. Nach dem vierten Fehlschlag am Stück ist Oranienburger FC Eintracht1901 weiter in Bedrängnis geraten. Gegen FSV Lok Eberswalde war am Ende kein Kraut gewachsen.
Die nächste Bewährungsprobe steht für FSV Lok Eberswalde am 11.04.2026 (13:00 Uhr) an, wenn man zu MSV 1919 Neuruppin reist. Tags zuvor begrüßt Oranienburger FC Eintracht1901 SV Eintracht Bötzow vor heimischem Publikum. Anstoß ist um 19:00 Uhr.