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KOL Hanau: SV Victoria 1910 Heldenbergen – SG Marköbel, 5:6 (4:4), Nidderau
Die SG Marköbel entschied das Kellerduell gegen den SV Victoria 1910 Heldenbergen mit 6:5 für sich. Vor dem Anpfiff war ein ausgeglichenes Spiel erwartet worden. Letztendlich bestätigte sich diese Einschätzung, da lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied.
Der SV Victoria 1910 Heldenbergen erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Yusuf Kirtas traf in der sechsten Minute zur frühen Führung. Adrian Eisele beförderte das Leder zum 1:1 des SG in die Maschen (19.). Alexander Repp war es, der in der 23. Minute den Ball im Gehäuse von Marköbel unterbrachte. Audrius Vetchel witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:2 für die Elf von Coach Maximilian Rassmann ein (32.). Djahfar Nuri versenkte die Kugel zum 3:2 (35.). Mit einem schnellen Doppelpack (40./45.) zum 4:3 schockte Luca Vitovec den SV Victoria 1910 Heldenbergen und drehte das Spiel. Nuri sicherte der Mannschaft von Coach Albert Repp den Ausgleich kurz vor dem Pausenpfiff. In der Nachspielzeit stellte Nuri das 4:4 her (47.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. In Durchgang zwei lief Sebastian Reuthal anstelle von Ziad Belhadi für die SG Marköbel auf. Der Treffer zum 5:4 sicherte den Gästen nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Eisele in diesem Spiel (69.). In der 88. Minute erzielte Sebastian Repp das 5:5 für den SV Victoria 1910 Heldenbergen. Vitovec stellte für den SG im Schlussakt den Führungstreffer sicher (93.). Letztlich nahm die SG Marköbel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten wichtige Punkte mit und trug einen Sieg davon.
119 Gegentreffer musste der SV Victoria 1910 Heldenbergen im Verlauf dieser Saison bereits hinnehmen – kein Team kassierte mehr. Wann bekommt der Gastgeber die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen den SG gerät der SV Victoria 1910 Heldenbergen immer weiter in die Bredouille. Dem Schlusslicht bleibt das Pech treu, was die fünfte Pleite in Serie nachhaltig unter Beweis stellt.
Die drei Punkte brachten für die SG Marköbel keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Der SG schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 91 Gegentore verdauen musste. Die SG Marköbel bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwei Siege, zwei Unentschieden und 21 Pleiten. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte der SG nur drei Zähler.
Während der SV Victoria 1910 Heldenbergen am kommenden Donnerstag den Safakspor Hanau empfängt, bekommt es die SG Marköbel am selben Tag mit der KEWA Wachenbuchen zu tun.