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Bezirksliga Staffel 11: SC Reken – Westfalia Osterwick, 4:0 (1:0), Reken
Die SC Reken befindet sich nach dem klaren 4:0-Sieg beim Kellerduell gegen den Westfalia Osterwick im Auftrieb. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des SC. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Im Hinspiel war der Westfalia in einem Match auf Augenhöhe ein 1:0-Sieg geglückt.
Luca Knüver besorgte vor 165 Zuschauern das 1:0 für die SC Reken. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der knappe Vorsprung von Reken bestehen. Carsten Schlamann von Westfalia Osterwick nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Nils Borgert blieb in der Kabine, für ihn kam Patrick Robert Popinski. In der 60. Minute erhöhte Michel Oing auf 2:0 für den SC. Raphael Niehoff schraubte das Ergebnis in der 62. Minute mit dem 3:0 für die Gastgeber in die Höhe. In der Schlussphase nahm Carsten Schlamann noch einen Doppelwechsel vor. Für Sebastian Popinski und Lars Knipper kamen Lennart Feldmann und Jannis Krella auf das Feld (75.). Wenige Minuten später holte Kudret Kanoglu Knüver vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Bastian Ebber (82.). Ehe der Abpfiff ertönte, war es Ebber, der das 4:0 aus Sicht der SC Reken perfekt machte (88.). Schiedsrichter Dmitri Trahtenberg beendete schließlich das Spiel und somit kassierte die Westfalia eine schmerzliche Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Mit drei Punkten im Gepäck verließ der SC die Abstiegsplätze und belegt jetzt den zwölften Tabellenplatz. Die SC Reken bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, vier Unentschieden und elf Pleiten. Nach dem siebten Match am Stück ohne Niederlage ist der SC über den Strich geklettert.
78 Gegentreffer hat der Westfalia Osterwick mittlerweile hinnehmen müssen – so viel wie keine andere Mannschaft in der Bezirksliga Staffel 11. Nach der empfindlichen Schlappe steckt Osterwick weiter im Schlamassel. Die Offensive der Gäste zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – 23 geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Nun musste sich das Schlusslicht schon 18-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte die Westfalia die fünfte Pleite am Stück.
Nächster Prüfstein für die SC Reken ist die TSG Dülmen auf gegnerischer Anlage (Montag, 15:00). Der Westfalia Osterwick misst sich zur selben Zeit mit dem ASC Schöppingen.