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Kreisliga A Gütersloh: Aramäer Rheda-Wiedenbrück – SV Avenwedde II, 3:2 (1:1), Rheda-Wiedenbrück
Nach der Auswärtspartie gegen Aramäer Rheda-Wiedenbrück stand die Zweitvertretung von SV Avenwedde mit leeren Händen da. Die Aramäer siegten mit 3:2. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus.
Erik Bienek brachte SV Avenwedde II in der zehnten Minute ins Hintertreffen. Aus der Ruhe ließ sich die Elf von Coach Julian Manigel nicht bringen. Muhammed Münib Gül erzielte wenig später den Ausgleich (16.). Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass das Ergebnis noch Bestand hatte, als sich die Teams in die Pause verabschiedeten. Ferhat Ayhan brachte den Ball zum 2:1 zugunsten von Aramäer Rheda-Wiedenbrück über die Linie (47.). Bienek schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (52.). Finn Rösener, der von der Bank für Mick Stevens kam, sollte für neue Impulse bei SV Avenwedde II sorgen (75.). Durch einen Elfmeter von Rösener kamen die Gäste noch einmal ran (83.). Martin Aciz nahm mit der Einwechslung von Tuncay Dündar das Tempo raus, Matei Büyükdag verließ den Platz (180.). Als Referee Mustafa Pazar die Begegnung beim Stand von 3:2 letztlich abpfiff, hatten die Aramäer die drei Zähler unter Dach und Fach.
Rheda-Wiedenbrück muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Für das Heimteam ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Aramäer Rheda-Wiedenbrück schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 63 Gegentore verdauen musste. Die Aramäer bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt sieben Siege, zwei Unentschieden und 13 Pleiten. In den letzten fünf Partien rief Aramäer Rheda-Wiedenbrück konsequent Leistung ab und holte neun Punkte.
Trotz der Schlappe behält SV Avenwedde II den zehnten Tabellenplatz bei. SV Avenwedde II verbuchte insgesamt acht Siege, vier Remis und zehn Niederlagen. Die Lage von SV Avenwedde II bleibt angespannt. Gegen die Aramäer musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Vor heimischem Publikum trifft Aramäer Rheda-Wiedenbrück am nächsten Sonntag auf SV Schwarz-Gelb Bokel, während SV Avenwedde II am selben Tag den TuS Westf. Neuenkirchen in Empfang nimmt.