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LK - 3: SV Langenstein – Germania Wernigerode, 4:0 (2:0), Langenstein
Germania Wernigerode blieb gegen den SV Langenstein chancenlos und kassierte eine herbe 0:4-Klatsche. An den Kräfteverhältnissen kamen am Ende keine Zweifel auf. Der SV Langenstein löste die Pflichtaufgabe mit Bravour. Der knappe 2:1-Erfolg im Hinspiel hatte seinerzeit dem Gastgeber Glücksgefühle beschert.
Janne Andreas Neutzner brachte sein Team in der 37. Minute nach vorn. Ehe es in die Halbzeitpause ging, hatte das Match noch einen Treffer parat. Vor 64 Zuschauern markierte Daniel Holtzheuer das 2:0. Mit der Führung für den SV Langenstein ging es in die Kabine. Germania stellte in der 65. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Lenny Thomas Hahne, Yafet Zeragabr Asemerom und Paul Dübner für Daniel Thiel, Marc-Benjamin Müller und Gary Blume auf den Platz. Wenige Minuten später holte Matthias Pokorny Neutzner vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Sebastian Bellan (70.). In der 72. Minute verwandelte Maximilian Krumnow einen Elfmeter zum 3:0 für den SV Langenstein. Mit einem Doppelwechsel holte Matthias Pokorny Bryan Schulmeyer und Niklas Hanke vom Feld und brachte Marius Gifhorn und Sascha Liebing ins Spiel (74.). Bellan besorgte in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für den SV Langenstein (75.). Letztlich feierte der SV Langenstein gegen Germania Wernigerode nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 4:0-Heimsieg.
Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich der SV Langenstein beim Sieg gegen Germania verlassen, und auch tabellarisch sieht es für den SV Langenstein weiter verheißungsvoll aus. Bei SV Langenstein greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal 20 Gegentoren stellt der SV Langenstein die beste Defensive der LK - 3. 13 Siege und vier Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz des SV Langenstein. Mit vier Siegen in Folge ist der SV Langenstein so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Wann findet Wernigerode die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen den SV Langenstein setzte es eine neuerliche Pleite, womit Germania Wernigerode im Klassement weiter abrutschte. In der Verteidigung von Germania stimmt es ganz und gar nicht: 50 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Fünf Siege, vier Remis und neun Niederlagen hat der Gast derzeit auf dem Konto. Die Elf von Trainer Christopher Seil taumelt durch die vierte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Für den SV Langenstein geht es am Montag zu Hause gegen den Blankenburger FV weiter. Nächster Prüfstein für Germania Wernigerode ist auf heimischer Anlage die Reserve von FSV Grün-Weiß Ilsenburg (Samstag, 15:00 Uhr).