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Rheinlandliga Herren: SG Schneifel 2006 e.V. – VfB Wissen, 11:2 (5:1), Stadtkyll
Einen furiosen 11:2-Heimsieg fuhr SG Schneifel 2006 e.V. gegen den VfB Wissen ein. Als Favorit rein – als Sieger raus. SG Schneifel 2006 e.V. hat alle Erwartungen erfüllt. Das Hinspiel war mit einer herben 0:5-Abreibung aus Sicht des VfB Wissen zu Ende gegangen.
Ein Doppelpack brachte SG Schneifel 2006 e.V. in eine komfortable Position: Simon Reetz war gleich zweimal zur Stelle (10./19.). Der Treffer von Nicolas Görres ließ nach 20 Minuten die 80 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung des Teams von Trainer Stephan Simon. Philipp Bück (23.) und Udo Backes (27.) brachten dem Gastgeber mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Jakov Jancek nutzte die Chance für den VfB Wissen und beförderte in der 34. Minute das Leder zum 1:5 ins Netz. Die Elf von Coach Marco Weller ließ zumindest bis zur Pause kein weiteres Tor zu und so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim deutlichen Vorsprung von SG Schneifel 2006 e.V. In der Pause stellte Stephan Simon um und schickte in einem Doppelwechsel Christian Ludwig Babendererde und Michael Zeimmes für Backes und Dans Darians Sprüds auf den Rasen. SG Schneifel 2006 e.V. ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Jan Pidde (54.), Marlon Stolz (58.) und Bück (62.). Das 9:2 für SG Schneifel 2006 e.V. stellte Pidde sicher. In der 69. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Davis Spruds vollendete zum zwölften Tagestreffer in der 77. Spielminute. Mit dem Schlusspfiff hatte der VfB Wissen das Martyrium überstanden und war mit 2:11 geschlagen.
SG Schneifel 2006 e.V. klettert nach diesem Spiel auf den zweiten Tabellenplatz. Offensiv konnte SG Schneifel 2006 e.V. in der Rheinlandliga Herren kaum jemand das Wasser reichen, was die 85 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. SG Schneifel 2006 e.V. sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 18 summiert. In der Bilanz kommen noch sechs Unentschieden und drei Niederlagen dazu.
Der VfB Wissen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SG Schneifel 2006 e.V. – der VfB Wissen bleibt weiter unten drin. In der Verteidigung des VfB Wissen stimmt es ganz und gar nicht: 73 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Mit nun schon 20 Niederlagen, aber nur drei Siegen und vier Unentschieden sind die Aussichten des Gasts alles andere als positiv. Die Not des Schlusslichts wird immer größer. Gegen SG Schneifel 2006 e.V. verlor der VfB Wissen bereits das vierte Ligaspiel am Stück.
Kommenden Freitag (20:00 Uhr) tritt SG Schneifel 2006 e.V. bei SG 2000 Mülheim-Kärlich an, einen Tag später muss der VfB Wissen seine Hausaufgaben auf heimischem Terrain gegen die SG 99 Andernach erledigen.