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Bezirksliga Mitte Herren: FC Metternich – SG 2000 Mülheim-Kärlich II, 10:1 (3:1), Koblenz
Einen furiosen 10:1-Heimsieg fuhr der FC Metternich gegen die Reserve von SG 2000 Mülheim-Kärlich ein. SG 2000 Mülheim-Kärlich II war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung. Für beide Mannschaften war beim 1:1 im Hinspiel punktmäßig der gleiche Ertrag herausgesprungen.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Ben Vulicevic von SG 2000 Mülheim-Kärlich II, der in der achten Minute vom Platz musste und von David Neef ersetzt wurde. Leandro Strazzeri war es, der in der 22. Minute den Ball im Tor der Mannschaft von Trainer Ahmet Akbulut unterbrachte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später besorgte Elias Mohebzada den Ausgleich (25.). Ausgerechnet zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit traf Jeremy Heyer für die Germania zur Führung (45.). Durch Treffer von Philipp Brittner (46.), Heyer (49.), Strazzeri (73.), Luca Hankammer (74.) und Salam Huzaifa (82.) zogen die Metternicher uneinholbar davon. Mit der Führung für die Elf von Leonardo Ferreira de Sousa ging es in die Halbzeitpause. In der 75. Minute stellte Leonardo Ferreira de Sousa um und schickte in einem Doppelwechsel Lars Röder und Huzaifa für Simon Wagner und Strazzeri auf den Rasen. Per Elfmeter erhöhte Heyer in der 87. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf drei Treffer – 8:1 für den FC Metternich. Carsten Wans gelang ein Doppelpack (90./91.), mit dem er das Ergebnis auf 10:1 hochschraubte. Mit dem Schlusspfiff hatte SG 2000 Mülheim-Kärlich II das Martyrium überstanden und war mit 1:10 geschlagen.
Der Sieg hatte Auswirkungen auf die Tabelle, wo die Germania nun auf dem vierten Platz steht. 81 Tore – mehr Treffer als die Gastgeber erzielte kein anderes Team der Bezirksliga Mitte Herren. Mit dem Sieg baute die Germania die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte der FC Metternich 13 Siege, zwei Remis und kassierte erst acht Niederlagen. Der FC Metternich ist seit vier Spielen unbezwungen.
SG 2000 Mülheim-Kärlich II bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Nun mussten sich die Gäste schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Nächster Prüfstein für die Germania ist auf gegnerischer Anlage der SG Viertäler Oberwesel (Freitag, 19:45 Uhr). Einen Tag später misst sich SG 2000 Mülheim-Kärlich II mit dem TuS Ahbach.