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Bezirksliga: SV Nufringen – VfL Herrenberg, 2:7 (1:3), Nufringen
Der VfL Herrenberg feierte am Montag in Nufringen einen 7:2-Kantersieg. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die Herrenberger wurden der Favoritenrolle gerecht. Im Hinspiel hatte der SV Nufringen die volle Punktzahl für sich reklamiert und mit 3:2 gesiegt.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag die Mannschaft von Coach Dustin Kappus; Timo Tropsch bereits in Front. Tobias Tauber markierte in der dritten Minute die Führung. Die Grün-Weißen hatten sich schnell wieder gesammelt und erzielten in Person von Colin Kugel den Ausgleich (7.). Can Abalioglu schoss für die Elf von Daniel Wahnsiedler; Manuel Zug in der 13. Minute das zweite Tor. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Josias Hartmann in der 19. Minute. Ohne dass sich am Stand noch etwas geändert hatte, verabschiedeten sich beide Mannschaften zur Pause in die Kabinen. Für das zweite Tor des SV Nufringen war Calvin Ludolph verantwortlich, der in der 55. Minute das 2:3 besorgte. Der VfL Herrenberg baute die Führung im weiteren Verlauf aus. Timo Leber (70.), Steven Franguere (74.) und Hartmann (81.) trafen ins Schwarze und sorgten damit für klare Verhältnisse. In der Schlussphase nahm Dustin Kappus; Timo Tropsch noch einen Doppelwechsel vor. Für Dustin Kappus und Tauber kamen Kadim Can Uysal und Robin van Waaijen auf das Feld (77.). Dustin Kappus; Timo Tropsch wollte den SV Nufringen zu einem Ruck bewegen und so sollten Florian Noack und Paul Lubig eingewechselt für Chris Schuster und Ludolph neue Impulse setzen (82.). Tom Egeler stellte schließlich in der 87. Minute den 7:2-Sieg für die Grün-Weißen sicher. Der Gast überrannte den SV Nufringen förmlich mit sieben Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
Der SV Nufringen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Nach der klaren Pleite gegen den VfL Herrenberg steht der SV Nufringen mit dem Rücken zur Wand. Die Defensive des SV Nufringen muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 71-mal war dies der Fall. Der Gastgeber musste sich nun schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SV Nufringen insgesamt auch nur sieben Siege und zwei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Durch den Erfolg verbesserten sich die Grün-Weißen im Klassement auf Platz sieben. Neun Siege, vier Remis und acht Niederlagen hat der VfL Herrenberg derzeit auf dem Konto. Seit fünf Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, die Grün-Weißen zu besiegen.
Beide Mannschaften erwartet nur eine kurze Pause. Schon am Sonntag reist der SV Nufringen zu TSV Dagersheim, während der VfL Herrenberg am selben Tag bei TV Darmsheim antritt.