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Sachsenklasse Ost: Radeberger SV – Post SV Dresden, 5:1 (3:0), Radeberg
Bei Radeberger SV holte sich der Post SV Dresden eine 1:5-Schlappe ab. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur Radeberger SV heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel hatten sich die Mannschaften mit einem 3:3-Unentschieden getrennt.
Louis Thuß brachte den Radeberger SV in der zwölften Spielminute in Führung. Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Oliver Hirsch seine Chance und schoss das 2:0 (42.) für die Mannschaft von Trainer Eric Bachmann. Die 108 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Eric Bachmann noch einmal zu: 3:0 stand es nun aus Sicht des Heimteams (48.). Der Radeberger SV dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Mit einem Wechsel – Justin Mumm kam für Ricardo Franca – startete der Post SV Dresden in Durchgang zwei. Anstelle von Niklas Calvin Arnold war nach Wiederbeginn Marc Tschapeck für das Team von Coach Thomas Börs im Spiel. Mit dem Tor zum 4:0 steuerte Hirsch bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (54.). Maximilian Findeisen erzielte in der 73. Minute den Ehrentreffer für den Post SV Dresden. Wenig später kamen Sebastian Schmutzler und Eric Neumann per Doppelwechsel für Christian Noack und Jannik Haufe auf Seiten des Radeberger SV ins Match (73.). Der Radeberger SV baute die Führung in der Nachspielzeit aus, als Schmutzler in der 92. Minute traf. Insgesamt reklamierte der Radeberger SV gegen den Post SV Dresden einen ungefährdeten Heimerfolg für sich.
Bei Radeberger SV präsentierte sich die Abwehr angesichts 59 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (61). Für den Radeberger SV ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Der Radeberger SV verbuchte insgesamt zehn Siege, drei Remis und acht Niederlagen.
Der Post SV Dresden muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach der klaren Pleite gegen den Radeberger SV steht der Post SV Dresden mit dem Rücken zur Wand. Die Stärke des Post SV Dresden liegt in der Offensive – mit insgesamt 51 erzielten Treffern. Acht Siege, fünf Remis und acht Niederlagen haben die Gäste momentan auf dem Konto. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei Post SV Dresden noch ausbaufähig. Nur fünf von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Am kommenden Sonntag trifft der Radeberger SV auf die SG Weixdorf, der Post SV Dresden spielt am selben Tag gegen den SV Aufbau Deutschbaselitz.