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Landesliga 3: Spvgg Freudenstadt – VfL Pfullingen, 2:3 (2:2), Freudenstadt
Im Spiel der Spvgg Freudenstadt gegen die Blau-Weißen gab es Tore am laufenden Band. Am Ende stand es 3:2 zugunsten der Pfullinger. Die Spvgg Freudenstadt war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung. Bereits das Hinspiel hatte der VfL Pfullingen für sich entschieden und einen 4:2-Sieg gefeiert.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Patrick Ostojic mit seinem Treffer vor 100 Zuschauern für die Führung der Spvgg Freudenstadt (9.). Wer glaubte, die Blau-Weißen seien geschockt, irrte. Nico Seiz machte unmittelbar nach dem Rückschlag den Ausgleich perfekt (11.). Caleb Kaupp brachte den Ball zum 2:1 zugunsten der Spvgg Freudenstadt über die Linie (19.). Mund abputzen und weitermachen: Unter diesem Motto stand der Ausgleich, den Finn Beck bereits wenig später besorgte (21.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Bei VfL Pfullingen kam zu Beginn der zweiten Hälfte Nico Rall für Edis Sentürk in die Partie. Mit einem Wechsel – Julian Köhler kam für Nils Armbruster – startete die Spvgg Freudenstadt in Durchgang zwei. Philipp Kendel war zur Stelle und markierte das 3:2 der Blau-Weißen (49.). Mit einem Doppelwechsel holte Albert Lennerth Roman Schubmann und Lukas Klemenz vom Feld und brachte Filip Djakovic und Fabiano Martins Freitas ins Spiel (63.). Elvedin Djekic; Sergej Steblau wollte die Spvgg Freudenstadt zu einem Ruck bewegen und so sollten Matthias Weimer und Pascal Göcks eingewechselt für Ümit-Kaan Celikkol und Ostojic neue Impulse setzen (63.). Die 2:3-Heimniederlage der Gastgeber war Realität, als Referee Pavel Popov die Partie letztendlich abpfiff.
83 Tore kassierte das Schlusslicht bereits im Laufe dieser Spielzeit – so viel wie keine andere Mannschaft in der Landesliga 3. Wann bekommt die Spvgg Freudenstadt die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen den VfL Pfullingen gerät die Spvgg Freudenstadt immer weiter in die Bredouille. Die Spvgg Freudenstadt musste sich nun schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Spvgg Freudenstadt insgesamt auch nur vier Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam die Spvgg Freudenstadt auf insgesamt nur drei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Trotz des Sieges bleiben die Blau-Weißen auf Platz sieben. Der Gast verbuchte insgesamt zwölf Siege, vier Remis und acht Niederlagen. Die letzten Resultate des VfL Pfullingen konnten sich sehen lassen – zwölf Punkte aus fünf Partien.
Am nächsten Samstag (15:30 Uhr) reist die Spvgg Freudenstadt zu SG Empfingen, am gleichen Tag begrüßen die Blau-Weißen den SC 04 Tuttlingen vor heimischem Publikum.