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Frauen Berlin-Liga: SFC Stern – Lichtenberg 47, 4:1 (2:1), Berlin
Erfolglos ging der Auswärtstermin von Lichtenberg 47 bei SFC Stern über die Bühne. Lichtenberg 47 verlor das Match mit 1:4. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. SFC Stern enttäuschte die Erwartungen nicht. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. Die Mannschaft von Coach Mark-Andre Hausen hatte mit 5:0 gesiegt.
Für das 1:0 und 2:0 war Sofie Roll verantwortlich. Die Akteurin traf gleich zweimal ins Schwarze (14./24.). Eigentor in der 27. Minute: Pechvogel Roxana Nowak beförderte den Ball ins eigene Tor und brachte damit Lichtenberg 47 den 1:2-Anschluss. Zur Pause wusste SFC Stern eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. In der Halbzeitpause änderte Mark-Andre Hausen das Personal und brachte Margareta Lorenz und Luise Wille mit einem Doppelwechsel für Elena Gabler und Nowak auf den Platz. Kurz vor Schluss traf Frida Felicitas Roeth für SFC Stern (92.). Diana Ivonne Steinmeyer war es, die kurz vor Ultimo das 4:1 besorgte und die Platzdamen und ihren Anhang damit von höheren Gefilden träumen lässt (96.). Am Schluss gewann SFC Stern gegen Lichtenberg 47.
SFC Stern ist der Platz an der Sonne aktuell nicht zu nehmen. Gegen Lichtenberg 47 verbuchte man bereits den 18. Saisonsieg. Bei SFC Stern greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal sechs Gegentoren stellen die Gastgeber die beste Defensive der Frauen Berlin-Liga. Nur einmal gab sich SFC Stern bisher geschlagen.
Große Sorgen wird sich Martin Biermann um die Defensive machen. Schon 62 Gegentore kassierte Lichtenberg 47. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Trotz der Niederlage belegen die Gäste weiterhin den achten Tabellenplatz.
Mit insgesamt 55 Zählern befindet sich SFC Stern voll in der Spur. Die Formkurve von Lichtenberg 47 dagegen zeigt nach unten.
Am Sonntag empfängt SFC Stern SV Askania Coepenick. Lichtenberg 47 wird am kommenden Mittwoch von SV Askania Coepenick empfangen.