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Regionalklasse 3 (Kleinfeld): ESG Halle – Roter Stern Halle II, 4:0 (1:0), Halle (Saale)
Die Zweitvertretung von Roter Stern Halle hat den Start ins neue Fußballjahr nach elf Misserfolgen am Stück in den Sand gesetzt. Diesmal musste eine 0:4-Niederlage gegen ESG Halle verdaut werden. An den Kräfteverhältnissen kamen am Ende keine Zweifel auf. ESG Halle löste die Pflichtaufgabe mit Bravour. Das Hinspiel fand nach umkämpften 80 Minuten mit dem Gastgeber einen knappen 3:2-Sieger.
Für Nikola Rimkus-Ebeling war der Einsatz nach zehn Minuten vorbei. Für sie wurde Paula Wermann eingewechselt. Mit Shirin Förster und Laura Ide nahm Marko Weihrauch in der zehnten Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ina Lochmann und Marit Cochanski. Für das erste Tor sorgte Sandy Loth. In der 18. Minute traf die Spielerin von ESG Halle ins Schwarze. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte Referee Dominic Sahan die Akteurinnen in die Pause. Der Treffer von Loth aus der 54. Minute bedeutete vor den 25 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten von ESG Halle. Jasmin Nitsche überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für ESG Halle (58.). Eigentlich war Roter Stern Halle II schon geschlagen, als Loth das Leder zum 0:4 über die Linie beförderte (61.). Letztlich feierte ESG Halle gegen den Gast nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 4:0-Heimsieg.
Trotz des Sieges bleibt ESG Halle auf Platz fünf. ESG Halle verbuchte insgesamt fünf Siege, ein Remis und vier Niederlagen. ESG Halle befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte.
Roter Stern Halle II befindet sich nach der deutlichen Niederlage gegen ESG Halle weiter im Abstiegssog. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr von Roter Stern Halle II im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 70 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Regionalklasse 3 (Kleinfeld).
Die Defensivleistung des Schlusslichts lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen ESG Halle offenbarte Roter Stern Halle II eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
ESG Halle tritt am kommenden Sonntag bei Reideburger SV an, Roter Stern Halle II empfängt am selben Tag SG Döllnitz e.V.