Melden von Rechtsverstößen
Kreisoberliga ABI: Paschlewwer SV – ESV Petersroda, 1:5 (1:3), Osternienburger Land
Der ESV Petersroda veranstaltete am Sonntag in Osternienburger Land ein Schützenfest. Mit 5:1 wurde der Paschlewwer SV abgefertigt. Damit wurde der ESV Petersroda der Favoritenrolle vollends gerecht. Im Hinspiel hatte die Mannschaft von Coach Silvio Daniel nichts anbrennen lassen und war als 8:1-Sieger vom Platz gegangen.
In Topform präsentierte sich Felix Zieschang, der einen lupenreinen Hattrick markierte (4./13./20.) und dem Paschlewwer SV einen schweren Schlag versetzte. Bei Team von Marcel Pauly ging in der 27. Minute der etatmäßige Keeper Eric Kahrstedt raus, für ihn kam Sebastian Hügl. Das muntere Toreschießen vor 45 Zuschauern fand mit dem Treffer von Lucas Heger zum 1:3 in der 38. Minute seine Fortsetzung. Die Hintermannschaft des Paschlewwer SV ließ bis zur Pause kein weiteres Tor zu und es ging bei unverändertem Stand in die Kabinen. Mit einem Doppelwechsel holte Silvio Daniel Hamed Nourzi und Hamid Pourjafar vom Feld und brachte Fabian Funkat und Sebastian Radke ins Spiel (51.). Zieschang führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 4:1 war er schon das vierte Mal an diesem Tag erfolgreich (59.). Funkat stellte schließlich in der 86. Minute den 5:1-Sieg für den ESV Petersroda sicher. Am Ende schlug der ESV Petersroda den Gastgeber auswärts.
Der Paschlewwer SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Nach der klaren Pleite gegen den ESV Petersroda steht der Paschlewwer SV mit dem Rücken zur Wand. Die Defensive des Paschlewwer SV muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 56-mal war dies der Fall. Mit nun schon 13 Niederlagen, aber nur vier Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des Paschlewwer SV alles andere als positiv. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei Paschlewwer SV noch ausbaufähig. Nur drei von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Der ESV Petersroda liegt im Klassement nun auf Rang sieben. Die Offensive des Gasts in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der Paschlewwer SV war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 66-mal schlugen die Angreifer des ESV Petersroda in dieser Spielzeit zu. Neun Siege, drei Remis und sechs Niederlagen hat der ESV Petersroda derzeit auf dem Konto. Die letzten Resultate des ESV Petersroda konnten sich sehen lassen – zehn Punkte aus fünf Partien.
Weiter geht es für den Paschlewwer SV am kommenden Samstag daheim gegen den FV 1920 Merzien. Für den ESV Petersroda steht am gleichen Tag ein Duell mit dem SV Blau-Weiss Schortewitz an.