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Oberliga Westfalen: 1. FC Gievenbeck – SG Finnentrop/Bamenohl, 2:3 (2:1), Münster
Der 1. FC Gievenbeck und die SG Finnentrop/Bamenohl lieferten sich ein spannendes Spiel, das 2:3 endete. Unerwartet und schmerzlich zugleich war die Niederlage für die Hausherren, die sich den Finnentroper beugen mussten. Im Hinspiel waren beide Mannschaften mit einem 2:2-Unentschieden auseinandergegangen.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Leo Scheipers mit seinem Treffer vor 150 Zuschauern für die Führung des 1. FC Gievenbeck (6.). Für Niklas Klinke war der Einsatz nach zwölf Minuten vorbei. Für ihn wurde Kerolos Makkar eingewechselt. Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeitpause war, besorgte Fabian Witt auf Seiten des 1. FC Gievenbeck das 2:0 (41.). Mit einem Wechsel – Melvin Musangu kam für Nasim Chatar – startete die SG Finnentrop/Bamenohl in Durchgang zwei. Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Robin Klaas seine Chance und schoss das 1:2 (48.) für die Bueraner. Der 1. FC Gievenbeck führte zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. Wenig später verwandelte Eren Albayrak einen Elfmeter zum 2:2 zugunsten der Finnentroper (73.). Das Spiel neigte sich seinem Ende entgegen, als Maurice Danielle Werlein den entscheidenden Führungstreffer für den Gast erzielte (81.). Jonas Ermes nahm mit der Einwechslung von Elias Valentin Butzkamm das Tempo raus, Anas Akhabach verließ den Platz (180.). Der 1. FC Gievenbeck hatte alle Trümpfe in der Hand, verspielte im Verlauf jedoch eine komfortable Führung und büßte letztlich eine bittere Niederlage ein.
Trotz der überraschenden Pleite bleibt die Heimmannschaft in der Tabelle stabil. Elf Siege, sechs Remis und zwölf Niederlagen hat das Team von Steffen Büchter; Torsten Maas derzeit auf dem Konto. Der 1. FC Gievenbeck kam in den letzten Spielen nicht in Fahrt. So fuhr man nur vier Punkte in den vergangenen fünf Begegnungen ein. Um den sechsten Tabellenplatz zu halten, ist das definitiv zu wenig.
Die SG Finnentrop/Bamenohl muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Für die Finnentroper ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Die Defensive der SG Finnentrop/Bamenohl muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 65-mal war dies der Fall. Sechs Siege, acht Remis und 14 Niederlagen haben die Finnentroper momentan auf dem Konto.
Nächster Prüfstein für den 1. FC Gievenbeck ist auf gegnerischer Anlage Türkspor (Sonntag, 15:00 Uhr). Die SG Finnentrop/Bamenohl misst sich am gleichen Tag mit der TSG Sprockhövel.