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1. Kreisklasse-West: FSV Martinskirchen – VfB Herzberg 68 II, 0:6 (0:5), Martinskirchen
Die Zweitvertretung von VfB Herzberg 68 führte FSV Martinskirchen nach allen Regeln der Kunst mit 6:0 vor. FSV Martinskirchen erlitt gegen VfB Herzberg 68 II erwartungsgemäß eine Niederlage. Das Hinspiel hatte VfB Herzberg 68 II mit 3:2 gewonnen.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Nils Hamann das Team von Trainer Sandro Ponickau vor 33 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Bereits in der zwölften Minute erhöhte Bruce Dosseh den Vorsprung der Gäste. Für ruhige Verhältnisse sorgte Niclas Kannegießer, als er das 3:0 für VfB Herzberg 68 II besorgte (14.). Mit dem 4:0 von Jonah Scheithauer für VfB Herzberg 68 II war das Spiel eigentlich schon entschieden (19.). Per Elfmeter erhöhte Hamann in der 36. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf zwei Treffer – 5:0 für VfB Herzberg 68 II. FSV Martinskirchen gelang in der ersten Halbzeit gar nichts, sodass man zur Pause weit hinter VfB Herzberg 68 II zurück lag. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Sandro Ponickau, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Benjamin David und Christian Jeschke kamen für Oliver Strack und Nico Doil ins Spiel (62.). Eigentlich war FSV Martinskirchen schon geschlagen, als Kannegießer das Leder zum 0:6 über die Linie beförderte (65.). Am Ende fuhr VfB Herzberg 68 II einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte VfB Herzberg 68 II bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man FSV Martinskirchen in Grund und Boden spielte.
Wann findet FSV Martinskirchen die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen VfB Herzberg 68 II setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr von FSV Martinskirchen im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 40 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der 1. Kreisklasse-West. Die schmerzliche Phase der Heimmannschaft dauert an. Bereits zum dritten Mal in Folge verließ man am Sonntag das Feld als Verlierer.
Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich VfB Herzberg 68 II beim Sieg gegen das Schlusslicht verlassen, und auch tabellarisch sieht es für VfB Herzberg 68 II weiter verheißungsvoll aus. Erfolgsgarant von VfB Herzberg 68 II ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 38 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Die Saison von VfB Herzberg 68 II verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von sieben Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt. Mit vier Siegen in Folge ist VfB Herzberg 68 II so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Die Defensivleistung von FSV Martinskirchen lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen VfB Herzberg 68 II offenbarte FSV Martinskirchen eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am kommenden Sonntag trifft FSV Martinskirchen auf die Reserve von ESV Lok Falkenberg, VfB Herzberg 68 II spielt tags zuvor gegen SG Friedersdorf II.