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Kreisoberliga Niederlausitz: FSV Spremberg – SV Eiche Branitz, 1:4 (1:2), Spremberg
Mit einem deutlichen 4:1-Sieg im Gepäck trat der SV Eiche Branitz am Sonntag die Heimreise aus Spremberg an. Auf dem Papier ging der SV Eiche Branitz als Favorit ins Spiel gegen den FSV Spremberg – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Das Hinspiel hatte der SV Eiche Branitz für sich entschieden und einen 2:1-Sieg verbucht.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 50 Zuschauern bereits flott zur Sache. Hardy Hiller stellte die Führung des FSV Spremberg her (6.). Der SV Eiche Branitz hatte sich schnell wieder gesammelt und erzielte in Person von Gregor Bennicke den Ausgleich (11.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Malte Gütte in der 24. Minute. Der SV Eiche Branitz führte zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. Robert Schleiernick von FSV Spremberg nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Dennis Löscher blieb in der Kabine, für ihn kam Wirder Rafael Caba Paulino. In der 67. Minute erhöhte Rudi Moldenhauer auf 3:1 für den SV Eiche Branitz. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Patrick Jahn, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Sebastian Lindow und Friedrich Lidzba kamen für Jonah Wallstein und Moldenhauer ins Spiel (70.). Lindow stellte schließlich in der 80. Minute den 4:1-Sieg für den SV Eiche Branitz sicher. Mit Sten Ole Assatzk und Marcel Basto nahm Patrick Jahn in der 81. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Rico Ramm und Max Wilhelm Jakob. Robert Schleiernick wollte den FSV Spremberg zu einem Ruck bewegen und so sollten Louis Markus und Max Klausch eingewechselt für Martin Dorbritz und Andres Alejandro Pena Castillo neue Impulse setzen (83.). Am Ende behielt der SV Eiche Branitz gegen das Heimteam die Oberhand.
Die Abstiegssorgen des FSV Spremberg sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des FSV Spremberg im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 86 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Kreisoberliga Niederlausitz. Nun musste sich der FSV Spremberg schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die schmerzliche Phase des FSV Spremberg dauert an. Bereits zum dritten Mal in Folge verließ man am Sonntag das Feld als Verlierer.
Im Tableau hatte der Sieg des SV Eiche Branitz keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz neun. Der Gast bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, ein Unentschieden und elf Pleiten. Nach sieben Spielen ohne Sieg bejubelte der SV Eiche Branitz endlich wieder einmal drei Punkte.
Die Defensivleistung des FSV Spremberg lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV Eiche Branitz offenbarte der FSV Spremberg eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Kommende Woche tritt der FSV Spremberg bei SpG Groß Gaglow II / TSV Cottbus I an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt der SV Eiche Branitz Heimrecht gegen die Zweitvertretung von 1. FC Guben.