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Bezirksliga Staffel 07: SG Sendenhorst – SuS Cappel, 3:2 (3:2), Sendenhorst
Die SG Sendenhorst und der SuS Cappel lieferten sich ein spannendes Spiel, das 3:2 endete. Die Ausgangslage sprach für die SG, was sich mit einem knappen Sieg auch bestätigte. Aus dem Hinspiel hatten beide Mannschaften einen Punkt mitgenommen, als man sich mit einem 1:1 voneinander getrennt hatte.
Justin Janosch Pohl versenkte vor 120 Zuschauern einen Elfmeter im Netz und besorgte so die 1:0-Führung für den SuS. Ole Winges schockte Cappel und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für die SG Sendenhorst (19./30.). Jetzt erst recht, dachte sich Maximilian Spies, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (32.). Winges stellte die Weichen für die SG auf Sieg, als er in Minute 39 mit dem 3:2 zur Stelle war. Mit einem Tor Vorsprung für Sendenhorst ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. André Barth von SuS Cappel nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Pohl blieb in der Kabine, für ihn kam Kevin Salido Cobas. In der 72. Minute stellten die Gäste personell um: Per Doppelwechsel kamen Jannis Trieb und Noah Levin Conrad auf den Platz und ersetzten Patrick Macieira und Spies. Andrea Balderi nahm mit der Einwechslung von Patrick Ebong das Tempo raus, Winges verließ den Platz (180.). Obwohl der SG Sendenhorst nach erfolgreicher erster Hälfte keine weiteren Tore gelangen, schaffte es der SuS zugleich nicht, die Partie zu drehen. Sie endete mit dem Halbzeitstand von 3:2.
Die SG muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Für die Gastgeber ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. In der Verteidigung der SG Sendenhorst stimmt es ganz und gar nicht: 74 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Die SG bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, vier Unentschieden und elf Pleiten. Nach acht Spielen ohne Sieg bejubelte die SG Sendenhorst endlich wieder einmal drei Punkte.
Die Abwehrprobleme des SuS Cappel bleiben akut, sodass der SuS weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Nun musste sich der SuS Cappel schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und sieben Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der SuS verliert weiter an Boden und bleibt auch im fünften Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn.
Am Sonntag muss die SG bei SC Lippetal ran, zeitgleich wird der SuS Cappel von TUS Freckenhorst in Empfang genommen.