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Herren A-Klasse Rhein-Pfalz: VfR Friesenheim – TuS Altleiningen, 8:5 (3:1), Ludwigshafen am Rhein
Auf den TuS Altleiningen erhöht sich der Druck, nach der 5:8-Niederlage im Kellerduell gegen den VfR Friesenheim. Im Vorfeld war eine ausgeglichene Partie erwartet worden, doch der VfR Friesenheim wusste zu überraschen. Im Hinspiel waren die Kontrahenten mit einem 1:1 auseinandergegangen und hatten sich die Punkte geteilt.
Dmytro Miroshnyk traf früh und machte mit seinem Doppelpack den Traumstart des VfR Friesenheim perfekt (5./6.). Der Treffer von Davor Greguric ließ nach 17 Minuten die 100 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung der Mannschaft von Coach Toni Butz. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Clirim Lika, der noch im ersten Durchgang Paul Shamoon für Philipp Jacobs brachte (25.). Luca-Moritz Schulz beförderte das Leder zum 1:3 der Altleininger über die Linie (33.). Mit der Führung für den VfR Friesenheim ging es in die Kabine. Anstelle von Samuel Ugresic war nach Wiederbeginn Marcel Thomas Müller für den TuS Altleiningen im Spiel. Durchsetzungsstark zeigte sich der TuS, als Thomas Wiszniowiecki (49.) und Resul Ensar Tandogan (57.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Janis Luca Max Hepp erzielte die Führung, nur traf er ins falsche Tor und schenkte dem VfR Friesenheim durch einen Selbsttreffer das 4:3 (63.). Das 5:3 für die Gastgeber stellte Miroshnyk sicher. In der 66. Minute traf er zum dritten Mal während der Partie. Mit dem zweiten Treffer von Wiszniowiecki rückten die Altleininger wieder ein wenig an den VfR Friesenheim heran (79.). Für ruhige Verhältnisse sorgte Miroshnyk, als er das 7:4 für den VfR Friesenheim besorgte (83.). Kurz vor Schluss traf der VfR Friesenheim (92.). Kurz darauf traf Jan Niklas Müsel in der Nachspielzeit für die Altleininger (92.). Im Endeffekt kassierte der Gast gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf eine schmerzliche Niederlage.
Der VfR Friesenheim bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, drei Unentschieden und zwölf Pleiten.
In der Verteidigung des TuS Altleiningen stimmt es ganz und gar nicht: 80 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Mit nun schon 14 Niederlagen, aber nur vier Siegen und fünf Unentschieden sind die Aussichten der Altleininger alles andere als positiv. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der TuS Altleiningen auf insgesamt nur vier Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Der VfR Friesenheim setzte sich mit diesem Sieg von den Altleininger ab und nimmt nun mit 21 Punkten den zwölften Rang ein, während der TuS Altleiningen weiterhin 17 Zähler auf dem Konto hat und den 13. Tabellenplatz einnimmt.
Kommende Woche tritt der VfR Friesenheim bei ASV Maxdorf an (Sonntag, 15:30 Uhr), am gleichen Tag genießen die Altleininger Heimrecht gegen FC Arabia Frankenthal.