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Bfv-Landesliga Mittelbaden: FV Fortuna Kirchfeld – FV 1912 Wiesental, 2:5 (0:3), Karlsruhe
Der FV 1912 Wiesental erreichte einen 5:2-Erfolg bei FV Fortuna Kirchfeld. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur FV 1912 Wiesental heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. Die Wiesentaler hatten mit 5:2 gesiegt.
Semih Yurdakul brachte den FB in der vierten Minute in Front. Für das 2:0 und 3:0 war Wessam Noureddine verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (28./43.). Zur Halbzeit blickte der FV 1912 Wiesental auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. In der Pause stellte Rouven Lang um und schickte in einem Doppelwechsel Marco Jasin und Marc Weisbrod für Timm Speck und Uwe Beck auf den Rasen. Ljiridon Iljazi ließ sich in der 59. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:3 für die Kirchfelder. Enes Karamanli vollendete zum fünften Tagestreffer in der 81. Spielminute. Noureddine stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 5:2 für die Wiesentaler her (86.). In der 86. Minute brachte Xhevat Shaqiri den Ball im Netz der Gäste unter. Schlussendlich reklamierte der FV 1912 Wiesental einen Sieg in der Fremde für sich und wies den FV Fortuna Kirchfeld mit 5:2 in die Schranken.
Die Kirchfelder müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Defensivabteilung des FV knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. In der Verteidigung des Heimteams stimmt es ganz und gar nicht: 64 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Das Schlusslicht musste sich nun schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der FV Fortuna Kirchfeld insgesamt auch nur fünf Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kamen die Kirchfelder auf insgesamt nur drei Punkte und hätten somit noch einiges mehr holen können.
Mit 77 Gegentreffern sind die Wiesentaler die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. Die Elf von Trainer Taylan Kurt machte im Klassement Boden gut und steht nun auf Rang zehn. Die Stärke des FV 1912 Wiesental liegt in der Offensive – mit insgesamt 51 erzielten Treffern. Die Wiesentaler bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt neun Siege, drei Unentschieden und elf Pleiten.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist der FV Fortuna Kirchfeld zu SV Kickers Büchig, gleichzeitig begrüßt der FV 1912 Wiesental den SV Langensteinbach auf heimischer Anlage.