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Bezirksliga: TSV Möttlingen – Spfr Gechingen, 2:8 (0:6), Bad Liebenzell
Die Schwarz-Weißen brannten am Sonntag in Bad Liebenzell ein Fußball-Feuerwerk ab und gewannen 8:2. Die Gechinger hatten schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Die Elf von Coach Jens Kusterer war aus dem Hinspiel als Sieger hervorgegangen und hatte sich mit 2:0 durchgesetzt.
Der TSV Möttlingen geriet schon in der sechsten Minute in Rückstand, als Lucas Schweitzer das schnelle 1:0 für die Spfr Gechingen erzielte. Die Schwarz-Weißen machten weiter Druck und erhöhten den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Andreas Kiwranoglou (10.). Marco Greiner überwand den gegnerischen Schlussmann zum 3:0 für den Gast (11.). Mit Toren von Kiwranoglou (21./38.) und Jonathan Tommasi (34.) zeigte die Spfr Gechingen weiterhin klar, wer dieses Spiel beherrschte. In der ersten Hälfte lieferte der TSV Möttlingen eine desaströse Leistung ab, sodass man auf einen erdrückenden Rückstand blickte, als der Schiedsrichter diese beendete. In der Pause stellten die Schwarz-Weißen personell um: Per Doppelwechsel kamen Nail Hamulic und Alexander Pretsch auf den Platz und ersetzten Dennis Carl und Kevin Hörner. Bei TSV Möttlingen kam zu Beginn der zweiten Hälfte Maurice Kanehl für Timo Bayer in die Partie. Schweitzer legte in der 50. Minute zum 7:0 für die Spfr Gechingen nach. Marcel Fricker versenkte den Ball in der 66. Minute im Netz der Schwarz-Weißen. Der achte Streich der Spfr Gechingen war Lenny Zipperle vorbehalten (87.). Mit dem Treffer zum 2:8 in der 91. Minute machte Fricker zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu den Schwarz-Weißen war jedoch weiterhin gewaltig. Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Georg Haas fuhr die Spfr Gechingen einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Mit 63 Gegentreffern ist der TSV Möttlingen die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. Die Abstiegssorgen des Teams von Tobias Blank; Alexander Gans sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Der Gastgeber musste sich nun schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Tabellenletzte insgesamt auch nur einen Sieg und fünf Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Die Schwarz-Weißen machen es sich auf den Aufstiegsrängen gemütlich. 63 Tore – mehr Treffer als die Spfr Gechingen erzielte kein anderes Team der Bezirksliga. Mit dem Sieg knüpfte die Spfr Gechingen an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamieren die Schwarz-Weißen 13 Siege und sechs Remis für sich, während es nur zwei Niederlagen setzte.
Der TSV Möttlingen kam in den letzten fünf Spielen nicht in Fahrt und steckte in dieser Zeit vier Niederlagen ein und entschied kein einziges Match für sich. Dagegen reiten die Schwarz-Weißen derzeit auf einer Welle des Erfolges. Vier Siege und ein Remis heißt hier die jüngste Bilanz.
Am nächsten Sonntag reist der TSV Möttlingen zu VfR Sulz, zeitgleich empfängt die Spfr Gechingen SGM Oberreichenbach/Würzbach.