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Kreisliga A4: SV Brettheim – SpVgg Hengstfeld-Wallhausen, 4:4 (1:4), Rot am See
Die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen hatte den Sieg scheinbar schon so gut wie sicher, am Ende verblieb jedoch nur ein einziger Punkt auf der Habenseite: 4:4 lautete das Resultat. Der SV Brettheim zog sich gegen die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen achtbar aus der Affäre und erzielte gegen den Favoriten einen Punktgewinn. Das Hinspiel war mit einem 2:1-Erfolg für die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen geendet.
Felix Walch machte in der neunten Minute das 1:0 des Gasts perfekt. Jetzt erst recht, dachte sich Timo Neigert, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (12.). Florian Beiser erzielte die Führung, nur traf er ins falsche Tor und schenkte der SpVgg Hengstfeld-Wallhausen durch einen Selbsttreffer das 2:1 (14.). Zwei schnelle Treffer von Robert Becke (34.) und Elia Blumenstock (35.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten der Elf von Jaroslaw Sperlich. Die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Reiner Marschick schickte Andreas Hornung aufs Feld. Joschua Heißwolf blieb in der Kabine. Der SV Brettheim verkürzte den Rückstand in der 67. Minute durch einen Elfmeter von Daniel Barthelmeß auf 2:4. Für das 3:4 des Gastgebers zeichnete Patrick Käss verantwortlich (70.). Mit dem Schlusspfiff beendete Schiedsrichter Klaus Lahr den schwachen zweiten Durchgang der SpVgg Hengstfeld-Wallhausen, in dem der SV Brettheim sich ein Unentschieden erkämpft hatte.
Mit 57 Gegentreffern hat der SV Brettheim schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur neun Tore. Das heißt, der Tabellenletzte musste durchschnittlich 4,38 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen – der SV Brettheim bleibt weiter unten drin.
Die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der Teilerfolg brachte eine tabellarische Verbesserung mit sich. Die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen liegt nun auf Platz acht. Die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 30 Gegentore verdauen musste. Die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen verbuchte insgesamt fünf Siege, ein Remis und acht Niederlagen. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen, sodass man lediglich vier Punkte holte.
Kommende Woche tritt der SV Brettheim bei TSV Gerabronn an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt die SpVgg Hengstfeld-Wallhausen Heimrecht gegen die Zweitvertretung von SpVgg Satteldorf.