GSV Suderwick sorgt für trübe Stimmung in Emmerich am Rhein
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Kreisliga A: RSV Praest – GSV Suderwick, 3:4 (0:2), Emmerich am Rhein
Der RSV Praest und GSV Suderwick lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 3:4 endete. Die Überraschung blieb aus, sodass der RSV Praest eine Niederlage kassierte. Im Hinspiel hatte sich die Mannschaft von Marcel Wolters als keine große Hürde erwiesen und mit 0:4 verloren.
Für das erste Tor sorgte Niklas Mike Rossel. In der 18. Minute traf der Spieler von GSV Suderwick ins Schwarze. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Tom Boland vor den 100 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für das Team von Trainer Björn Beltermann erzielte. In der Zeit bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, es blieb bei der Führung für die Gäste. GSV Suderwick konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei GSV Suderwick. Nico Maurick ersetzte Rossel, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Bei RSV Praest kam zu Beginn der zweiten Hälfte Mike Gallinger für Yuri Wolff in die Partie. Für ruhige Verhältnisse sorgte Yannick Wenzel, als er das 3:0 für GSV Suderwick besorgte (67.). Gleich drei Wechsel nahm der RSV Praest in der 75. Minute vor. Nils Prehn, Fabian Bonekamp und Lukas Verbücheln verließen das Feld für Luca Joel Wickermann, Marcel Heiliger und Jan-Philipp Ohletz. Durchsetzungsstark zeigte sich der Gastgeber, als Ohletz (77.) und Michal Szczepinski (80.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. In der 83. Minute erhöhte Maurick auf 4:2 für GSV Suderwick. Durch einen von Joel Ising verwandelten Elfmeter gelang dem RSV Praest in der 87. Minute der 3:4-Anschlusstreffer. Nachdem der RSV Praest zunächst völlig von der Rolle gewesen war, zog er sich am Ende zumindest noch achtbar aus der Affäre. Zu einem Punktgewinn reichte es jedoch nicht mehr.
In der Defensivabteilung des RSV Praest knirscht es gewaltig, weshalb der RSV Praest weiter im Schlamassel steckt. In der Verteidigung des RSV Praest stimmt es ganz und gar nicht: 93 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich der RSV Praest schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und fünf Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Dem RSV Praest bleibt das Pech treu, was die vierte Pleite in Serie nachhaltig unter Beweis stellt.
GSV Suderwick behauptet nach dem Erfolg über den RSV Praest den dritten Tabellenplatz. Mit 95 geschossenen Toren gehört GSV Suderwick offensiv zur Crème de la Crème der Kreisliga A. GSV Suderwick sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 21 summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und fünf Niederlagen dazu. GSV Suderwick ist seit vier Spielen unbezwungen.
Kommende Woche tritt der RSV Praest bei SV Brünen an (Sonntag, 15:00 Uhr), bereits zwei Tage vorher genießt GSV Suderwick Heimrecht gegen den GW Vardingholt.