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Kreisliga A3: TSV Vellberg – SpVgg Unterrot, 9:0 (4:0), Vellberg
TSV Vellberg befindet sich nach dem klaren 9:0-Sieg beim Kellerduell gegen SpVgg Unterrot im Auftrieb. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: TSV Vellberg wurde der Favoritenrolle gerecht. Im Hinspiel hatte SpVgg Unterrot keinerlei Probleme mit der Elf von Manuel Rauner gehabt und einen 6:3-Erfolg verbucht.
In der 27. Minute brachte Marvin Klein den Ball im Netz von SpVgg Unterrot unter. Kubilay Köksal versenkte die Kugel zum 2:0 (29.). Andreas Volzer schraubte das Ergebnis in der 37. Minute mit dem 3:0 für TSV Vellberg in die Höhe. Köksal (46.) und Jannis Mütsch (69.) schossen weitere Treffer für den Gastgeber, während Jona Wedde (69.) das 6:0 markierte. Nach dem souveränen Auftreten von TSV Vellberg überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. In der 57. Minute änderte Momcilo Pavlovic das Personal und brachte Alexandru-Nicu Leca und Noah Stowasser mit einem Doppelwechsel für Lucian Leca und Thomas Pokovba auf den Platz. Mit Jan Schierle und Klein nahm Manuel Rauner in der 71. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Daniel Wisotzki und Fabian Zitterbart. Mit weiteren Toren von Hannes Fischer (77.), Giulian Klein (78.) und Jakob Giehl (87.) stellte TSV Vellberg den Stand von 9:0 her. Schließlich beendete der Unparteiische Angelo Anedda die Misere von SpVgg Unterrot, bei der man mehr als genügend Treffer eingesteckt hatte.
Bei TSV Vellberg präsentierte sich die Abwehr angesichts 34 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (38). TSV Vellberg bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, zwei Unentschieden und sieben Pleiten. Der Aufwärtstrend von TSV Vellberg – drei Spiele in Serie überstand man ohne Niederlage – hat das Verlassen der Abstiegsplätze zur Folge.
SpVgg Unterrot muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Gäste schaffen es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 37 Gegentore verdauen musste. Nun musste sich SpVgg Unterrot schon achtmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Negativtrend der vergangenen Spiele hat sich für SpVgg Unterrot auch auf die Situation im Klassement ausgewirkt. Gegenwärtig findet sich SpVgg Unterrot auf Rang acht wieder.
In diesem Sechs-Punkte-Spiel war die Freude des einen das Leid des anderen. Während TSV Vellberg sich aus der Abstiegszone verabschiedete und auf Platz sieben kletterte, fiel SpVgg Unterrot in den roten Bereich auf den achten Rang.
Während TSV Vellberg am kommenden Sonntag den TSV Hessental empfängt, bekommt es SpVgg Unterrot am selben Tag mit dem SGM Rosengarten I zu tun.