Melden von Rechtsverstößen
Kreisliga A: SV Schwarz-Weiß Esch – FC Stella Bevergern, 4:1 (1:1), Ibbenbüren
FC Stella Bevergern machte im Kellerduell gegen den SV Schwarz-Weiß Esch eine schlechte Figur und verlor mit 1:4. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der SV Schwarz-Weiß Esch wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel war ein spannender Fight gewesen, in dem die Elf von Trainer Florian Lürwer gegen FC Stella Bevergern mit einem knappen 4:3 triumphiert hatte.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag der SV Schwarz-Weiß Esch bereits in Front. Tilo Lindemann markierte in der dritten Minute die Führung. Marcel Spanier sicherte FC Stella Bevergern nach 28 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Mit einem Wechsel – Wladislaw Kratz kam für Thorben Holthaus – startete der SV Schwarz-Weiß Esch in Durchgang zwei. Malte Lietmann stellte die Weichen für die Gastgeber auf Sieg, als er in Minute 52 mit dem 2:1 zur Stelle war. Andre Jostmeier ließ sich in der 66. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 3:1 für den SV Schwarz-Weiß Esch. Michael Stolzenberg besorgte in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für den SV Schwarz-Weiß Esch (75.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Florian Lürwer, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Tristan Brügge und Maurice Raszka kamen für Jostmeier und Lietmann ins Spiel (80.). Letztlich konnte sich FC Stella Bevergern nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen den SV Schwarz-Weiß Esch bekam man die Grenzen aufgezeigt.
Der SV Schwarz-Weiß Esch muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Durch die drei Punkte gegen FC Stella Bevergern verbesserte sich der SV Schwarz-Weiß Esch auf Platz 13. Der SV Schwarz-Weiß Esch bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, zwei Unentschieden und 15 Pleiten. Nach sechs Spielen ohne Sieg bejubelte der SV Schwarz-Weiß Esch endlich wieder einmal drei Punkte.
Mit 86 Gegentreffern ist FC Stella Bevergern die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. Wann bekommt die Mannschaft von Trainer Thomas Overmeyer die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen den SV Schwarz-Weiß Esch gerät FC Stella Bevergern immer weiter in die Bredouille. Im Angriff weist FC Stella Bevergern deutliche Schwächen auf, was die nur 36 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Nun musste sich der Gast schon 18-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem fünften Spiel in Folge ohne Dreier wird der Tabellenletzte nach unten durchgereicht.
Beide Mannschaften erwartet nur eine kurze Pause. Schon am Sonntag reist der SV Schwarz-Weiß Esch zu SC Hörstel, während FC Stella Bevergern am selben Tag bei der Zweitvertretung von Ibbenbürener Spvg 08 antritt.