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LK - 4: SV Friedersdorf – SV Seegrehna, 3:0 (1:0), Muldestausee
Der SV Friedersdorf gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 3:0 gegen den SV Seegrehna. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SV Friedersdorf heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Der SV Seegrehna war beim 3:1 als Sieger des Hinspiels hervorgegangen.
Für das erste Tor sorgte Jeremy Maurice Walter. In der elften Minute traf der Spieler des SV Friedersdorf ins Schwarze. Zur Pause reklamierte die Elf von Trainer Carsten Messner eine knappe Führung für sich. Mit einem Wechsel – Emil Kurt Stark kam für Martin Jäckel – startete der SV Seegrehna in Durchgang zwei. Zum Seitenwechsel ersetzte Illia Vereshchaka von SV Friedersdorf seinen Teamkameraden Luca Wieser. Der Treffer von Franz Seiring ließ nach 60 Minuten die 30 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung des Heimteams. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Benjamin Ayman Chohou, der das 3:0 aus Sicht des SV Friedersdorf perfekt machte (89.). Letztlich hat der SV Seegrehna den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, den SV Friedersdorf, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Im Tableau hatte der Sieg des SV Friedersdorf keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz elf. Der SV Friedersdorf verbuchte insgesamt sieben Siege, fünf Remis und neun Niederlagen.
Die Abwehrprobleme des SV Seegrehna bleiben akut, sodass die Mannschaft von Marcus Furchner weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Gasts im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 75 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der LK - 4. Nun musste sich der SV Seegrehna schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem sechsten Fehlschlag am Stück ist der SV Seegrehna weiter in Bedrängnis geraten. Gegen den SV Friedersdorf war am Ende kein Kraut gewachsen.
Die Defensivleistung des SV Seegrehna lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV Friedersdorf offenbarte der SV Seegrehna eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Nächster Prüfstein für den SV Friedersdorf ist auf gegnerischer Anlage der SV 1922 Pouch-Rösa (Samstag, 15:00 Uhr). Tags zuvor misst sich der SV Seegrehna mit der Dessauer SV 97 I (19:00 Uhr).