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Verbandsliga: BSV Halle-Ammendorf – SC Bernburg, 6:1 (3:0), Halle (Saale)
Der BSV zog SC Bernburg das Fell über die Ohren: 1:6 lautete das bittere Resultat aus Sicht des Teams von Coach Maximilian Dentz. Die BSV Halle-Ammendorf hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Im Hinspiel waren die Kontrahenten mit einem 1:1 auseinandergegangen und hatten sich die Punkte geteilt.
Dominic Winkler stellte die Weichen für den BSV auf Sieg, als er in Minute 17 mit dem 1:0 zur Stelle war. Die Fans von Halle-Ammendorf unter den 187 Zuschauern durften sich über den Treffer von David Hotopp aus der 21. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (44.) baute Dmytro Piven die Führung der Elf von Christian Kamalla aus. Nach dem souveränen Auftreten der Gastgeber überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. In der Halbzeit nahm SC Bernburg gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Nigel Tom Heute und Cedrik Staat für Franz Lange und Till Raeck auf dem Platz. Philipp Schmitz schraubte das Ergebnis in der 56. Minute mit dem 4:0 für die BSV Halle-Ammendorf in die Höhe. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Christian Kamalla, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Noah Schöneck und Lennart Klein kamen für Schmitz und Piven ins Spiel (64.). Maximilian Dentz wollte SC Bernburg zu einem Ruck bewegen und so sollten Louis Lange und Manuel Gohl eingewechselt für Felix Hilmer und Nils Erik Fahland neue Impulse setzen (68.). Carlos Krüger erzielte in der 73. Minute den Ehrentreffer für den Gast. Mit Lukas Englich und Max Matthias Kowalski nahm Christian Kamalla in der 73. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Hannes Frohne und Stanley Agwu. Spielstark zeigte sich der BSV, als Klein (84.) und Laurenz Hoffmann (90.) innerhalb weniger Minuten für die Vorentscheidung sorgten. Insgesamt reklamierte die BSV Halle-Ammendorf gegen SC Bernburg einen ungefährdeten Heimerfolg für sich.
Die drei Zähler katapultierten den BSV in der Tabelle auf Platz zwei. Der Defensivverbund der BSV Halle-Ammendorf steht nahezu felsenfest. Erst 24-mal gab es ein Durchkommen für den Gegner. Der BSV sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf zwölf summiert. In der Bilanz kommen noch vier Unentschieden und sieben Niederlagen dazu.
SC Bernburg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Nach der klaren Pleite gegen die BSV Halle-Ammendorf steht SC Bernburg mit dem Rücken zur Wand. Die formschwache Abwehr, die bis dato 56 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden von SC Bernburg in dieser Saison. Sechs Siege, fünf Remis und elf Niederlagen hat SC Bernburg derzeit auf dem Konto. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar bei SC Bernburg. Von 15 möglichen Zählern holte man nur vier.
Am nächsten Samstag (14:00 Uhr) reist der BSV zu SV Blau-Weiß Zorbau, tags zuvor begrüßt SC Bernburg VfB Merseburg vor heimischem Publikum. Anstoß ist um 19:00 Uhr.