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Kreisoberliga: SV Sturmvogel Lubmin – SV Ducherow, 11:0 (5:0), Lubmin
Einen berauschenden 11:0-Sieg fuhr der SV Sturmvogel Lubmin gegen den SV Ducherow ein. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht. Der SV Ducherow hatte den SV Sturmvogel Lubmin im Hinspiel klar dominiert und am Ende deutlich mit 5:1 gesiegt.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 35 Zuschauern bereits flott zur Sache. Martin Scheibel stellte die Führung des SV Sturmvogel Lubmin her (9.). Doppelpack für die Gastgeber: Nach seinem ersten Tor (15.) markierte Rico Kusch wenig später seinen zweiten Treffer (22.). Ein frühes Ende hatte das Spiel für Nico Bartikowski von SV Ducherow, der in der 15. Minute vom Platz musste und von Jeremiah Gentz ersetzt wurde. Der SV Sturmvogel Lubmin baute die Führung aus, indem Peet Leon Wilke zwei Treffer nachlegte (37./45.). Die Partie war für den SV Ducherow bereits zur Pause gelaufen. Ausdruck der gegnerischen Dominanz war ein schier unüberwindbarer Rückstand. Michael Höcker von den Gästen nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Michael Höcker blieb in der Kabine, für ihn kam Arif Mehmet Sahin. Den Vorsprung des SV Sturmvogel Lubmin ließ Jupp-Heinrich Hiller in der 57. Minute anwachsen. Der siebte Streich des Teams von Trainer Rico Kusch war Leon Jungerberg vorbehalten (69.). Gleich drei Wechsel nahm der SV Sturmvogel Lubmin in der 58. Minute vor. Max Philip Roland Nauschütz, Stefan Loos und Scheibel verließen das Feld für Paul Pohl, Max-Oliver Ickes und Daniel Reinke. Ickes war es, der kurz vor Ultimo das 11:0 besorgte und den SV Sturmvogel Lubmin inklusive Anhang damit von höheren Gefilden träumen lässt (86.). Schließlich beendete der Referee die Misere des SV Ducherow, bei der man mehr als genügend Treffer eingesteckt hatte.
Mit dem Erfolg verbesserte der SV Sturmvogel Lubmin die Ausgangslage im Rennen um den Gang nach oben. 65 Tore – mehr Treffer als der SV Sturmvogel Lubmin erzielte kein anderes Team der Kreisoberliga. Die Saison des SV Sturmvogel Lubmin verläuft weiterhin vielversprechend. Insgesamt hat der SV Sturmvogel Lubmin nun schon zwölf Siege und zwei Remis auf dem Konto, während es erst vier Niederlagen setzte.
Der SV Ducherow muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Abstiegssorgen des SV Ducherow sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Die Defensive des SV Ducherow muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 55-mal war dies der Fall. Nun musste sich der SV Ducherow schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Mit insgesamt 38 Zählern befindet sich der SV Sturmvogel Lubmin voll in der Spur. Die Formkurve des SV Ducherow dagegen zeigt nach unten.
Am nächsten Samstag reist der SV Sturmvogel Lubmin zu BSV Forst Torgelow, zeitgleich empfängt der SV Ducherow Greifswalder SV Puls.