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Verbandsliga Süd: SV Azadi Lübeck – MTV Ahrensbök, 6:2 (3:1), Lübeck
Bei SV Azadi Lübeck holte sich der MTV Ahrensbök eine 2:6-Schlappe ab. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SV Azadi Lübeck. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Das Hinspiel war mit einer 2:8-Klatsche für den MTV Ahrensbök geendet.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Marco Pajonk SV Azadi Lübeck vor 60 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Mehmet-Inan Akyol beförderte das Leder zum 2:0 der Heimmannschaft über die Linie (16.). Mevan Hushyar Mustafa brachte den Spitzenreiter in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (35.). Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Bennet Dumke seine Chance und schoss das 1:3 (42.) für den MTV Ahrensbök. Mit der Führung für SV Azadi Lübeck ging es in die Halbzeitpause. Patrick Jo Bohnsack von MTV Ahrensbök nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Jan-Hendrik Renzow blieb in der Kabine, für ihn kam Timo Mercier. Akyol überwand den gegnerischen Schlussmann zum 4:1 für SV Azadi Lübeck (49.). In der 51. Minute brachte Jannik Gerlach das Netz für den MTV Ahrensbök zum Zappeln. Für den nächsten Erfolgsmoment von SV Azadi Lübeck sorgte Pajonk (61.), ehe Niwar Jasim das 6:2 markierte (87.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Niwar Jasim, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Halo Ali und Azad Meran kamen für Nauzad Hassan und Akyol ins Spiel (65.). Insgesamt reklamierte SV Azadi Lübeck gegen den MTV Ahrensbök einen ungefährdeten Heimerfolg für sich.
Nach 25 Spieltagen und nur einer Niederlage stehen für SV Azadi Lübeck 70 Zähler zu Buche. Mit beeindruckenden 142 Treffern stellt SV Azadi Lübeck den besten Angriff der Verbandsliga Süd.
Der MTV Ahrensbök muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Trotz der Niederlage fielen die Gäste in der Tabelle nicht zurück und bleiben damit auf Platz zwölf. In der Verteidigung des MTV Ahrensbök stimmt es ganz und gar nicht: 89 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Mit nun schon 16 Niederlagen, aber nur acht Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des MTV Ahrensbök alles andere als positiv.
Mit insgesamt 70 Zählern befindet sich SV Azadi Lübeck voll in der Spur. Die Formkurve des MTV Ahrensbök dagegen zeigt nach unten.
SV Azadi Lübeck tritt am Mittwoch, den 22.04.2026, um 19:30 Uhr, bei S.I.G. Elmenhorst an. Drei Tage später (14:00 Uhr) empfängt der MTV Ahrensbök die Büchen-Siebeneichener SV.