SV Lokomotive Jerichow weiterhin mit löchrigster Defensive der Kreisoberliga Herren
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Kreisoberliga Herren: SG Blau-Weiß Gerwisch – SV Lokomotive Jerichow, 5:1 (2:0), Gerwisch
Die Gerwischer kamen gegen den SV Lokomotive Jerichow zu einem klaren 5:1-Erfolg. Die Beobachter waren sich einig, dass der SV Lokomotive Jerichow als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Im Hinspiel hatte die SG Blau-Weiß Gerwisch beim 2:0-Sieg alle drei Punkte mit auf den Heimweg genommen.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 15 Zuschauern besorgte Marvin Brandt bereits in der vierten Minute die Führung des SV. Nach nur 30 Minuten verließ Marvin Brandt von Tabellenprimus das Feld, Bennett Stange kam in die Partie. Dominik Bahn versenkte die Kugel zum 2:0 (35.). Mit der Führung für die Gerwischer ging es in die Halbzeitpause. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Marc Köthnig schnürte einen Doppelpack (52./66.), sodass die Mannschaft von Trainer Michael Gädke fortan mit 4:0 führte. In der Schlussphase gelang der Elf von Sven Lange noch der Ehrentreffer (82.). In der 85. Minute verwandelte Franz-Josef Möser dann einen Elfmeter für die Gerwischer zum 5:1. Am Schluss schlug die SG Blau-Weiß Gerwisch den SV Lokomotive Jerichow vor eigenem Publikum und rief dabei eine souveräne Leistung ab.
Die errungenen drei Zähler gingen für die Gerwischer einher mit der Übernahme der Tabellenführung. In der Defensive des Heimteams griffen die Räder ineinander, sodass die SG Blau-Weiß Gerwisch im bisherigen Saisonverlauf erst 20-mal einen Gegentreffer einsteckte. Die Gerwischer sammeln weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf 15 summiert. In der Bilanz kommen noch zwei Unentschieden und zwei Niederlagen dazu. Die SG Blau-Weiß Gerwisch ist seit vier Spielen unbezwungen.
Der SV Lokomotive Jerichow stellt die anfälligste Defensive der Kreisoberliga Herren und hat bereits 92 Gegentreffer kassiert. Die Abstiegssorgen der Gäste sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Die Offensive des Schlusslichts zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – zwölf geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und der SV Lokomotive Jerichow hat noch keinen einzigen Sieg auf dem Konto.
Am kommenden Sonntag treten die Gerwischer bei DSG Eintracht Gladau an, während der SV Lokomotive Jerichow einen Tag zuvor die Zweitvertretung von TSV Brettin/Roßdorf empfängt.