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Landesklasse Süd: SG Burg – SV Germania Peickwitz, 3:0 (0:0), Burg (Spreewald)
SG Burg gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 3:0 gegen den SV Germania Peickwitz. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: SG Burg wurde der Favoritenrolle gerecht. Im Hinspiel hatten die Gastgeber drei Punkte aus Senftenberg entführt mit einem 4:2-Sieg.
Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende. Bei SG Burg kam zu Beginn der zweiten Hälfte Eric Chilla für Anh Tu Nguyen in die Partie. Tristan Naue besorgte vor 50 Zuschauern das 1:0 für die Elf von Frank Gollasch. In der 60. Minute brachte Martin Strzelczyk den Ball im Netz des SV Germania Peickwitz unter. Chilla legte in der 69. Minute zum 3:0 für SG Burg nach. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Frank Gollasch, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Niklas Lehnigk und Lennox Illhardt kamen für Naue und Tobias Tornow ins Spiel (77.). Schließlich erlitt der SV Germania Peickwitz im direkten Aufeinandertreffen mit dem Abstiegskonkurrenten eine deutliche Niederlage.
SG Burg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. SG Burg bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, zwei Unentschieden und 14 Pleiten. Zuletzt lief es erfreulich für SG Burg, was neun Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Der SV Germania Peickwitz schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 66 Gegentore verdauen musste. Nun mussten sich die Gäste schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der Negativtrend der vergangenen Spiele hat sich für das Team von Trainer Ingo Amsel auch auf die Situation im Klassement ausgewirkt. Gegenwärtig findet sich der SV Germania Peickwitz auf Rang 16 wieder.
In diesem Sechs-Punkte-Spiel war die Freude des einen das Leid des anderen. Während SG Burg sich aus der Abstiegszone verabschiedete und auf Platz 14 kletterte, fiel der SV Germania Peickwitz in den roten Bereich auf den 16. Rang.
Als Nächstes steht für SG Burg eine Auswärtsaufgabe an. Am Samstag (15:00 Uhr) geht es gegen den FC Bad Liebenwerda 08. Der SV Germania Peickwitz empfängt parallel die SG Sielow.