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Landesliga Nord: SG Bornim – FC 98 Hennigsdorf, 2:1 (0:0), Potsdam
Ein Tor machte den Unterschied in der Begegnung von der SG Bornim und dem FC 98 Hennigsdorf, die mit 2:1 endete. Mit breiter Brust war der FC 98 Hennigsdorf zum Duell mit den Bornimer angetreten – der Spielverlauf ließ bei FC 98 jedoch Ernüchterung zurück. Im Hinspiel hatte der FC 98 einen knappen 2:1-Sieg eingefahren.
Die erste Halbzeit endete ohne ein zählbares Ereignis für beide Mannschaften. Dmytro Kucher brachte die SG Bornim in der 51. Spielminute in Führung. In der 58. Minute stellte der FC 98 Hennigsdorf personell um: Per Doppelwechsel kamen Sascha Mett und Steven Nowark auf den Platz und ersetzten Philipp Toth und Sven Donnerhaak. Ramon Schulz vollendete in der 60. Minute vor 110 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Als sich manch einer bereits mit dem Unentschieden abgefunden hatte, schlug der Moment von Ole-Ejnar Runkel. In der Nachspielzeit war Runkel zur Stelle und markierte den Führungstreffer für die Bornimer (92.). Schließlich strich die SG Bornim die Optimalausbeute gegen den FC 98 ein.
Große Sorgen wird sich Florian Bitzka um die Defensive machen. Schon 66 Gegentore kassierten die Bornimer. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Im Tableau hatte der Sieg der SG keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz 16. Der Gastgeber bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, vier Unentschieden und 15 Pleiten. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam die SG Bornim auf insgesamt nur fünf Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Trotz der Schlappe behält der FC 98 Hennigsdorf den achten Tabellenplatz bei. Sieben Siege, drei Remis und elf Niederlagen haben die Henningsdorfer derzeit auf dem Konto. In den letzten fünf Begegnungen holte das Team von Coach Niko Jose insgesamt nur vier Zähler.
Kommende Woche treten die Bornimer bei BSC Fortuna Glienicke an (Samstag, 15:00 Uhr), am gleichen Tag genießt der FC 98 Heimrecht gegen den FV Preussen Eberswalde.