Das Beste zum Schluss: Schmidt erzielt Remis in der Nachspielzeit
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Kreisoberliga ABI: FSV Löberitz – SV 1898 Wulfen, 3:3 (1:0), Zörbig
Im Spiel des FSV Löberitz gegen den SV 1898 Wulfen gab es Tore am laufenden Band. Am Ende teilten sich sich beide Kontrahenten die Punkte beim Stand von 3:3. Ein Punkt für die Statistik, doch moralisch stand der SV 1898 Wulfen nach dem Remis gegen den Favoriten – FSV Löberitz – sogar als Sieger da. Der FSV Löberitz hatte das Hinspiel gegen den SV 1898 Wulfen mit 3:0 gewonnen.
Ehe der Referee Markus Förster die Protagonisten zur Pause bat, traf Eric Joachim zum 1:0 zugunsten des FSV Löberitz (41.). Zur Pause war die Heimmannschaft im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Die Fans der Mannschaft von Coach Eric Enkerts unter den 60 Zuschauern durften sich über den Treffer von Jan Rühl aus der 62. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. In der 66. Minute brachte Fabian Schmidt den Ball im Netz des FSV Löberitz unter. In der 75. Minute verwandelte Oleksii Rotan einen Elfmeter zum 3:1 für den FSV Löberitz. Max Bernhard Erdmann verkürzte für den SV 1898 Wulfen später in der 88. Minute auf 2:3. Für die Gäste reichte es noch zum Last-Minute-Ausgleich, weil Florian Schmidt den Ball in der Nachspielzeit zum 3:3 über die Linie schob (92.) Am Schluss hatte im Duell der beiden Mannschaften keine die Oberhand gewonnen und so trennten sich der FSV Löberitz und der SV 1898 Wulfen schließlich mit einem Remis.
Ein Punkt reichte dem FSV Löberitz, um in der Tabelle aufzusteigen. Mit nun 39 Punkten steht der FSV Löberitz auf Platz drei. Die Offensive des FSV Löberitz in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der SV 1898 Wulfen war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 67-mal schlugen die Angreifer des FSV Löberitz in dieser Spielzeit zu. Zwölf Siege, drei Remis und vier Niederlagen hat der FSV Löberitz derzeit auf dem Konto. Der FSV Löberitz ist seit vier Spielen unbezwungen.
Der SV 1898 Wulfen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Teams von Patrick Belger bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Der SV 1898 Wulfen schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 64 Gegentore verdauen musste. Drei Siege, drei Remis und 13 Niederlagen hat der SV 1898 Wulfen momentan auf dem Konto. Für den SV 1898 Wulfen sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Am kommenden Samstag trifft der FSV Löberitz auf den TSV 1894 Mosigkau, der SV 1898 Wulfen spielt tags darauf gegen die SG Jeber-Bergfrieden/Serno.