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Verbandsliga: TSV Weilimdorf – FSV Waiblingen, 4:1 (1:0), Stuttgart
Die Roten gewannen das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 4:1 gegen den FSV Waiblingen. Auf dem Papier ging der TSV Weilimdorf als Favorit ins Spiel gegen den FSV Waiblingen – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Im Hinspiel hatten die Roten bei FSV Waiblingen triumphiert und einen 3:2-Sieg für sich beansprucht.
Für den Führungstreffer des TSV Weilimdorf zeichnete Erdinc Bozoglu verantwortlich (37.). Die Pausenführung der Weilimdorfer fiel knapp aus. Der Treffer von Daniel Baierle aus der 46. Minute bedeutete vor den 100 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten der Elf von Trainer Oliver Stierle. Patrik Ribeiro Pais schickte Nunu Alexandru Pasca aufs Feld. Fabian Kolb blieb in der Kabine. Der dritte Streich der Roten war Tamer-Harun Fara vorbehalten (54.). In der 60. Minute änderte Patrik Ribeiro Pais das Personal und brachte Steffen Bönisch und Amour Nnokoson mit einem Doppelwechsel für Igor Jelic und Daniele Cardinale auf den Platz. Den Vorsprung des TSV Weilimdorf ließ Roman Kasiar in der 78. Minute anwachsen. Der FSV Waiblingen kam kurz vor dem Ende durch Mardoche Siku Mourera zum Ehrentreffer (88.). Letztlich hat der FSV Waiblingen den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, die Roten, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Für den TSV Weilimdorf ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Die Stärke des Gastgebers liegt in der Offensive – mit insgesamt 55 erzielten Treffern. Die Roten bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt elf Siege, zwei Unentschieden und 13 Pleiten. Durch den klaren Erfolg über den FSV Waiblingen ist der TSV Weilimdorf weiter im Aufwind.
Die deutliche Niederlage verschärft die Situation des FSV Waiblingen immens. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Gasts im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 64 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Verbandsliga. Nun musste sich der FSV Waiblingen schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und fünf Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die Lage des FSV Waiblingen bleibt angespannt. Gegen die Roten musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Nach der klaren Niederlage gegen den TSV Weilimdorf ist der FSV Waiblingen weiter das defensivschwächste Team der Verbandsliga.
Am kommenden Sonntag treten die Roten bei der Calcio Leinfelden-Echterdingen an, während der FSV Waiblingen zwei Tage zuvor den SV Fellbach empfängt.