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Kreisoberliga: SpG Lichterfelde/Finow – SG Blau-Weiß Leegebruch, 2:2 (2:2), Eberswalde
Als klarer Favorit musste SpG Lichterfelde/Finow einen Dämpfer hinnehmen und kam gegen die SG Blau-Weiß Leegebruch nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SpG Lichterfelde/Finow. Und nach den 90 Minuten? Freuen sich eher die anderen. Im Hinspiel hatten beide Mannschaften ein spannendes Duell geboten, das die Elf von Trainer Musick Rico letztendlich mit 4:3 für sich entschieden hatte.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 31 Zuschauern bereits flott zur Sache. Sven Herok stellte die Führung der SG Blau-Weiß Leegebruch her (2.). Bereits in der zwölften Minute erhöhte Aria Amiri den Vorsprung der Mannschaft von Trainer Rene Birkner. Durch einen Elfmeter von Frank Niemann kam SpG Lichterfelde/Finow noch einmal ran (22.). In der 35. Minute brachte Tammes Ole Wolter den Ball im Netz der SG Blau-Weiß Leegebruch unter. Der Schiedsrichter schickte schließlich beide Mannschaften ohne weitere Änderung am Spielstand in die Kabinen. Zum Seitenwechsel ersetzte Pascal Kischkewitz von der SG Blau-Weiß Leegebruch seinen Teamkameraden Herok. Mit einem Doppelwechsel holte Rene Birkner Niclas Köhn und Leon Bettin vom Feld und brachte Martin Reinhard Glaesner und Adi Kapaj ins Spiel (57.). Schließlich bleibt folgendes Fazit: Während Durchgang eins einem Wechselbad der Gefühle gleichkam, war die zweite Hälfte dagegen ärmer an Höhepunkten und es fielen keine weiteren Treffer. Am Ende gingen die Teams mit einer Punkteteilung auseinander.
SpG Lichterfelde/Finow bleibt mit diesem Remis weiterhin auf Platz zwei. Offensiv konnte dem Gastgeber in der Kreisoberliga kaum jemand das Wasser reichen, was die 68 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. SpG Lichterfelde/Finow verbuchte insgesamt 16 Siege, ein Remis und fünf Niederlagen. SpG Lichterfelde/Finow blieb auch im sechsten Spiel hintereinander ungeschlagen, baute jedoch die Serie von fünf Siegen nicht aus.
Die SG Blau-Weiß Leegebruch muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Nach 22 absolvierten Begegnungen nimmt der Gast den 16. Platz in der Tabelle ein. Mit erschreckenden 71 Gegentoren stellt die SG Blau-Weiß Leegebruch die schlechteste Abwehr der Liga. Vier Siege, drei Remis und 15 Niederlagen hat die SG Blau-Weiß Leegebruch derzeit auf dem Konto. Mit dem Gewinnen tut sich die SG Blau-Weiß Leegebruch weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Nächster Prüfstein für SpG Lichterfelde/Finow ist auf gegnerischer Anlage der FSV Basdorf (Sonntag, 14:30 Uhr). Tags zuvor misst sich die SG Blau-Weiß Leegebruch mit dem Löwenberger SV.