Melden von Rechtsverstößen
Kreisliga: SV Waßmannsdorf – Heideseer SV, 0:20 (0:11), Schönefeld
Heideseer SV demütigte SV Waßmannsdorf auf dem eigenen Platz mit einem zweistelligen Resultat und trat mit einem 20:0-Sieg die Heimreise an. Heideseer SV war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht. Im Hinspiel hatte sich SV Waßmannsdorf als keine große Hürde erwiesen und mit 0:14 verloren.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Madeline Scheinert Heideseer SV vor 20 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Die Mannschaft von Coach Sebastian Toth machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Sarah-Franziska Bratschke (5.). Charlotte Meinert überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für die Gäste (6.). Heideseer SV zeigte auch weiterhin keine Gnade. So schossen Johanna Jahn (7./23.) und Bratschke (11.) drei weitere Treffer. Für das 7:0 und 8:0 war Meinert verantwortlich. Die Akteurin traf gleich zweimal ins Schwarze (24./25.). Dem 9:0 durch Lena Magdziak (26.) ließen Jahn (27.), Meinert (34.), Bratschke (36.) und Scheinert (38.) weitere Treffer für Heideseer SV folgen. SV Waßmannsdorf wurde in Abschnitt eins das Fell über die Ohren gezogen: Immer wieder griff die Keeperin der Elf von Sonja Petersen bis dahin hinter sich. Innerhalb weniger Minuten trafen Jahn (40.) und Bratschke (42.). Damit bewies Heideseer SV nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Jahn (48.) und Anja Aßmann (53.) brachten Heideseer SV mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Mit den Treffern zum 20:0 (54./63./67.) sicherte Meinert Heideseer SV nicht nur den Sieg, sondern machte auch seinen Hattrick perfekt. Mit dem Abpfiff dieser 70 Minuten dürfte das Selbstbewusstsein von SV Waßmannsdorf am Boden liegen. Heideseer SV fuhr schlussendlich einen Kantersieg ein.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei SV Waßmannsdorf. Die mittlerweile 83 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. Nach der klaren Pleite gegen Heideseer SV steht SV Waßmannsdorf mit dem Rücken zur Wand. In dieser Saison sammelte SV Waßmannsdorf bisher einen Sieg und kassierte sechs Niederlagen.
Der Zu-null-Sieg lässt Heideseer SV passable Chancen im Kampf um die besten Plätze. An der Abwehr von Heideseer SV ist so gut wie kein Vorbeikommen. Erst vier Gegentreffer musste Heideseer SV bislang hinnehmen. Nur einmal gab sich Heideseer SV bisher geschlagen.
Nächster Prüfstein für SV Waßmannsdorf ist SpG Königs Wusterhausen/Großziethen (Sonntag, 10:00 Uhr). Heideseer SV misst sich am selben Tag mit KSV Sperenberg (10:30 Uhr).