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Frauen Berlin-Liga: Lichtenberg 47 – Viktoria Mitte, 3:0 (3:0), Berlin
Viktoria Mitte steckte gegen Lichtenberg 47 eine deutliche 0:3-Niederlage ein. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur Lichtenberg 47 heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Für das erste Tor sorgte Karolin Urbanski. In der 24. Minute traf die Spielerin von Lichtenberg 47 ins Schwarze. Celine Hellriegel erhöhte den Vorsprung der Mannschaft von Coach Martin Biermann nach 30 Minuten auf 2:0. Ehe es in die Kabinen ging, markierte Mara Rothe das 3:0 für den Gastgeber (40.). Mit dem Schlusspfiff durch die Unparteiische blieb folgende Zusammenfassung der zweiten 45 Minuten: Nach torreicher und überaus erfolgreicher erster Hälfte schaltete Lichtenberg 47 nach dem Seitenwechsel einen Gang zurück und brachte den souveränen Sieg nach Hause.
Lichtenberg 47 muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Trotz des Sieges bleibt Lichtenberg 47 auf Platz acht. Nach vier sieglosen Spielen ist Lichtenberg 47 wieder in der Erfolgsspur.
Mit 98 Gegentreffern hat Viktoria Mitte schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 13 Tore. Das heißt, die Elf von Coach Nils Tobela musste durchschnittlich 4,67 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Der Gast rangiert mit sieben Zählern auf dem 13. Platz des Tableaus. Viktoria Mitte musste sich nun schon 18-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da Viktoria Mitte insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. In den letzten Partien hatte Viktoria Mitte kaum etwas zu melden und ging (zumeist) leer aus.
Am kommenden Sonntag trifft Lichtenberg 47 auf Friedrichshagener SV, Viktoria Mitte spielt am selben Tag gegen FFC Berlin 2004.