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Kreisliga Frauen: FSV Lok Eberswalde – SV Eintracht Alt Ruppin, 7:2 (2:0), Eberswalde
FSV Lok Eberswalde fertigte SV Eintracht Alt Ruppin am Sonntag nach allen Regeln der Kunst mit 7:2 ab. Auf dem Papier ging FSV Lok Eberswalde als Favorit ins Spiel gegen SV Eintracht Alt Ruppin – der Verlauf der 80 Minuten zeigte, weshalb dem so war. SV Eintracht Alt Ruppin hatte in einem umkämpften Hinspiel einen 3:2-Erfolg gefeiert.
Nach nur 24 Minuten verließ Nelly Brandenburger von FSV Lok Eberswalde das Feld, Lea Hamilton kam in die Partie. Für das erste Tor sorgte Lena-Michelle Muggelberg. In der 28. Minute traf die Spielerin der Elf von Christian Krotz ins Schwarze. Die Fans der Heimmannschaft unter den zehn Zuschauern durften sich über den Treffer von Lena-Michelle Muggelberg aus der 34. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. Mit der Führung für FSV Lok Eberswalde ging es in die Kabine. Zum Seitenwechsel ersetzte Jona-Marie Krecklow von SV Eintracht Alt Ruppin ihre Teamkameradin Josephine Langsieb. Für das erste Tor des Teams von Trainer Franziska Wodarz war Stefanie Turloff verantwortlich, die in der 50. Minute das 1:3 besorgte. Die Vorentscheidung führten Angelique Thierbach (57.) und Hamilton (60.) mit zwei Toren innerhalb weniger Minuten herbei. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Amalia Marie Günther schnürte einen Doppelpack (72./76.), sodass FSV Lok Eberswalde fortan mit 7:1 führte. Bei SV Eintracht Alt Ruppin ging in der 73. Minute die etatmäßige Keeperin Fiona Krattner raus, für sie kam Tabea Karst. Josephine Wodarz versenkte den Ball in der 78. Minute im Netz von FSV Lok Eberswalde. Am Ende kam FSV Lok Eberswalde gegen SV Eintracht Alt Ruppin zu einem verdienten Sieg.
Trotz des Sieges bleibt FSV Lok Eberswalde auf Platz fünf. Die Offensive von FSV Lok Eberswalde in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SV Eintracht Alt Ruppin war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 64-mal schlugen die Angreiferinnen von FSV Lok Eberswalde in dieser Spielzeit zu. FSV Lok Eberswalde verbuchte insgesamt sieben Siege, zwei Remis und sechs Niederlagen. Zuletzt lief es erfreulich für FSV Lok Eberswalde, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
SV Eintracht Alt Ruppin muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die deutliche Niederlage verschärft die Situation des Gasts immens. 23:52 – das Torverhältnis von SV Eintracht Alt Ruppin spricht eine mehr als deutliche Sprache. Mit nun schon neun Niederlagen, aber nur vier Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten von SV Eintracht Alt Ruppin alles andere als positiv. Die Lage von SV Eintracht Alt Ruppin bleibt angespannt. Gegen FSV Lok Eberswalde musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Am nächsten Sonntag (14:00 Uhr) reist FSV Lok Eberswalde zu SG Mildenberg 23, tags zuvor begrüßt SV Eintracht Alt Ruppin MSV 1919 Neuruppin vor heimischer Kulisse.