Melden von Rechtsverstößen
Landesklasse I Herren: SV Wittenbeck – TSV Wustrow, 3:2 (1:1), Wittenbeck
Die Differenz von einem Treffer brachte dem SV Wittenbeck gegen den TSV Wustrow den Dreier. Das Match endete mit 3:2. Der SV Wittenbeck wurde der Favoritenrolle somit gerecht. Das Hinspiel war eine knappe Angelegenheit gewesen, das Team von Trainer Ronny Garbuschewski hatte sie letztendlich mit 1:0 für sich entschieden.
Die 43 Zuschauer erlebten mit, wie Abdullah Aldarwish das falsche Tor „anvisierte“ und seinen eigenen Torhüter überwand. Tom Kienapfel musste nach nur 19 Minuten vom Platz, für ihn spielte Peter Jandt weiter. Bei TSV Wustrow ging in der 40. Minute der etatmäßige Keeper Bartlimiej Maciej Iwanek raus, für ihn kam Frank Hartmann. Andreas Bruhn schockte die Elf von Trainer Frank Hartmann und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für den SV Wittenbeck (55./77.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Mund abputzen und weitermachen: Unter diesem Motto stand der Ausgleich, den Mika Panzer bereits wenig später besorgte (79.). Zum spielentscheidenden Akteur avancierte Richie Ahrens, der mit seinem Treffer in der 85. Minute die späte Führung des SV Wittenbeck sicherstellte. Als der Unparteiische Konrad Grapke die Partie abpfiff, reklamierte die Heimmannschaft schließlich einen 3:2-Heimsieg für sich.
Der SV Wittenbeck klettert nach diesem Spiel auf den fünften Tabellenplatz. Der SV Wittenbeck verbuchte insgesamt neun Siege, drei Remis und sechs Niederlagen.
Der TSV Wustrow muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Wann findet der TSV Wustrow die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen den SV Wittenbeck setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte. Der TSV Wustrow schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 56 Gegentore verdauen musste. Nun mussten sich die Gäste schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Der SV Wittenbeck ist seit drei Spielen unbezwungen.
Am nächsten Sonntag (11:00 Uhr) reist der SV Wittenbeck zu SG Warnow Papendorf, am gleichen Tag begrüßt der TSV Wustrow die Schwaaner Eintracht vor heimischem Publikum.