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Kreisliga A: TUS Grevenbroich – SV Glehn, 1:4 (1:2), Grevenbroich
SV Glehn setzte sich standesgemäß gegen den TUS Grevenbroich mit 4:1 durch. Der TUS Grevenbroich war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung. Das enge Hinspiel hatte SV Glehn durch ein 2:1 siegreich gestaltet.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 80 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Jonah Kluth war es, der in der ersten Minute zur Stelle war. Dane Siewierski schoss die Kugel zum 2:0 für SV Glehn über die Linie (32.). Ehe der Schiedsrichter Thomas Eick die Protagonisten zur Pause bat, traf Telmo Jose Leal Miudo zum 1:2 zugunsten des TUS Grevenbroich (41.). Miguel Filipe Pinho Ferreira von den Gastgebern nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Giovanni Muni blieb in der Kabine, für ihn kam Leon Weber. SV Glehn hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. In der 54. Minute brachte Gian Rustemov das Netz für die Mannschaft von Frank Lambertz zum Zappeln. Siewierski legte in der 77. Minute zum 4:1 für die Gäste nach. In der Schlussphase nahm Frank Lambertz noch einen Doppelwechsel vor. Für Darian Hmasaleh und Enrico Dautzenberg kamen Tim Beineke und Zayd Khattabi auf das Feld (79.). Am Ende hieß es für SV Glehn: drei Punkte auf des Gegners Platz durch einen Auswärtserfolg bei TUS Grevenbroich.
Der TUS Grevenbroich muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Wann bekommt der TUS Grevenbroich die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen SV Glehn gerät man immer weiter in die Bredouille. Insbesondere an vorderster Front kommt der TUS Grevenbroich nicht zur Entfaltung, sodass nur 29 erzielte Treffer auf das Konto des TUS Grevenbroich gehen. Mit nun schon 14 Niederlagen, aber nur fünf Siegen und vier Unentschieden sind die Aussichten des TUS Grevenbroich alles andere als positiv.
SV Glehn bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem sechsten Platz. SV Glehn sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf zwölf summiert. In der Bilanz kommen noch fünf Unentschieden und fünf Niederlagen dazu.
Der TUS Grevenbroich taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen. Mit vier Siegen und einem Unentschieden zeigte sich SV Glehn in den letzten fünf Spielen von der starken Seite.
Am kommenden Sonntag tritt der TUS Grevenbroich bei SV Germania Grefrath 1926 e.V. an, während SV Glehn drei Tage zuvor den SV Rosellen empfängt.