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Kreisoberliga: SV 90 Fehrbellin – SG Stahl Wittstock, 6:1 (3:1), Fehrbellin
Der SV 90 Fehrbellin erteilte der SG Stahl Wittstock eine Lehrstunde: 6:1 hieß es am Ende für den SV 90 Fehrbellin. Der SV 90 Fehrbellin hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte die Mannschaft von Coach Volkmar Rechenberg alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Im Hinspiel hatte die Heimmannschaft einen knappen 2:1-Sieg eingefahren.
Dominik Müller besorgte vor 70 Zuschauern das 1:0 für den SV 90 Fehrbellin. Timo Jürgens beförderte das Leder zum 2:0 des SV 90 Fehrbellin in die Maschen (32.). Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit machte Til Weber das 1:2 zugunsten der SG Stahl Wittstock (41.). Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Müller seinen zweiten Treffer nachlegte (43.). Mit der Führung für den SV 90 Fehrbellin ging es in die Kabine. Bei der SG Stahl Wittstock kam zu Beginn der zweiten Hälfte Christian Müller für Gianluca Schmalenberg in die Partie. Dem 4:1 durch Bastian Grimmoni (54.) ließen Jakob Schniedermeier (60.) und Neo-Geronimo Semrau (69.) weitere Treffer für den SV 90 Fehrbellin folgen. Volkmar Rechenberg setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Frederic Stalmasiak und Semrau auf den Platz (60.). Mit Grimmoni und Alexander Wachs nahm Volkmar Rechenberg in der 71. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Niklas Grimmoni und Joel-Maurice Salzmann. Schlussendlich verbuchte der SV 90 Fehrbellin gegen die SG Stahl Wittstock einen überzeugenden 6:1-Heimerfolg.
Mit dem souveränen Sieg gegen die SG Stahl Wittstock festigte der SV 90 Fehrbellin die zweite Tabellenposition. Die Defensive des SV 90 Fehrbellin (18 Gegentreffer) gehört zum Besten, was die Kreisoberliga zu bieten hat. Der SV 90 Fehrbellin sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf zwölf summiert. In der Bilanz kommen noch zwei Unentschieden und drei Niederlagen dazu.
Nach der klaren Pleite gegen den SV 90 Fehrbellin steht die SG Stahl Wittstock mit dem Rücken zur Wand. In der Defensive drückt der Schuh bei der SG Stahl Wittstock, was in den 69 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Mit nun schon zwölf Niederlagen, aber nur drei Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten der Elf von Coach Jens Brödnow alles andere als positiv.
Die Defensivleistung des Schlusslichts lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV 90 Fehrbellin offenbarte die SG Stahl Wittstock eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für die SG Stahl Wittstock, sodass man lediglich zwei Punkte holte. Seit acht Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, den SV 90 Fehrbellin zu besiegen.
Kommende Woche tritt der SV 90 Fehrbellin bei der Reserve von SV Eintracht Alt Ruppin an (Sonntag, 14:00 Uhr), parallel genießt die SG Stahl Wittstock Heimrecht gegen die Zweitvertretung von MSV 1919 Neuruppin.